02.05.2010, 10:13
Seit einiger Zeit verdichtet sich bei mir der Eindruck, dass es für Neueinsteiger schlicht weg nicht mehr möglich ist durch die Vielzahl der verschiedenen Neuentwicklungen im Verdampferbereich durchzublicken.
ich hab mich daher entschlossen da etwas Licht und Übersichtlichkeit in die Thematik zu bringen um auch unerfahrenen und nichtbastelnden Dampfern die Großverdampfer etwas näher zu bringen.
Geschichte
2009 brachte GreenCig auf dem Europäischen Markt ein für die damalige Zeit sensationelles Dampfgerät heraus. Die G120 war eine Zigarre mit integriertem Einweg Depot/Verdampfer und einer Dampfleistung, die bis dahin nicht erreicht wurde. Vinir*tte brachte das Gerät dann exclusiv unter der Bezeichnung VR4 auf den deutschen Markt.
[attachment=12143]
Bald wurden diese Einwegverdampfer durch die Bastler hier zerlegt und man erkannte die Vorteile der neuen Technik.
Eine Faser im Verdampfersockel wird mit einem Heizdraht umwickelt.
[attachment=12144]
Die Faser versorgt den Heizdraht aus einem darüberliegenden Wattedepot mit Liquid. Depot und Liquid sind in ein ca. 17mm breites Plastikmundstück eingeklebt und werden, wenn das Liquid verbraucht ist oder der Heizdraht durchgebrannt ist, einfach entsorgt. Zum ersten mal kam hier als Verbindung zum Akkuträger der Innenhohlstecker zum Einsatz.
Diese einfache aber recht wirksame Technik liefert mehr und besseren Dampf als die bis dahin ausschließlich genutzte Technik der verschiedenen DSE Serien, Zigarren und Pfeifen, die eine Drahtnetz zum Liquidtransport nutzten.
Die G120 / VR4 ist so gesehen die Mutter aller fasergestützten Großverdampfer die im Folgenden daraus als Mehrwegsysteme entwickelt wurden.
Mehrwegfähigkeit
Schnell wurde klar, dass ein so wirksames Verdampferprinzip weiter entwickelt werden sollte. Zumindest sollten zunächst die G120/VR4 mehrwegfähig gemacht werden, sodass man die Depots einfach wiederbefüllen kann und den Verdampfersockel mehrmals verwenden kann.
@ichbines war es, der eine einfache Lösung für das Problem präsentierte. Das Innenleben der G120/VR4 (Depot und Verdampfersockel) wurde einfach in ein Edelstahlrohr eingesetzt und mit einem passenden Mundstück versehen.
Der VRxx war geboren.
Viele der mittlerweile zahlreichen begeisterten VR4 User konnten nun die Lebenszeit der Einwegverdampfer mehr als vervierfachen und sich die Depots mit Liquids ihrer Wahl schmackhaft machen.
Wer nicht selber Hand anlegen wollte konnte kurz darauf in Cetins Shop (bulli-smoker.de) den "Nubsi" kaufen. In das handgefertigte Aluteil mit integriertem Mundstück passten die VR4 Depots und Verdampfersockel hervorragend hinein. Das Nachfüllen der Depots und der Wechsel der Verdampfereinheit war nun auch absoluten Nichtbastlern problemlos möglich.
Die Maße des VR4 und damit die Dimensionen der Mehrwegumhüllungen sind bis heute zum Standard aller weiteren Faserverdampfer geworden. Und die Depotbehälter incl. der sehr guten Watte werden bis heute von auch ehemaligen VR4 Nutzern immer wieder verwendet und sorgfältig gehütet.
Wer also heute mit einem modernen VR-Plug, VR-Screw oder A-1 Verdampfer einsteigen möchte tut gut daran, sich den einen oder anderen original VR4 zu besorgen ohne dessen Depots ein Betrieb sonst nicht so einfach möglich ist.
Akkuträger
Die relativ schwachen Akkus der G120/VR4 konnten bald durch eine Bulli-Serie von Cetin ersetzt werden. Die Bullis hatten den speziellen Hohlstecker der VR4 und waren in verschiedenen Größen für unterschiedliche Akkus erhältlich. Bis heute ist der "Bulli Extreme VR4" ein beliebter Akkuträger und formschöne Alu-Zigarre.
[attachment=12147]
Parallel dazu bastelten sich die handwerklich geschickteren User kleine Plastikkästchen, Taschenlampengehäuse und allerlei andere Behältnisse mit passenden VR4 Buchsen, in die die Verdampfer z.T. versenkt eingesteckt werden konnten.
Beispiele sind hier die Blue-Line-Box von @ichbines oder der Aurora von @Bulli
Cetins Bullis sind allerdings bis heute die einzigen Geräte mit VR4 Anschluss, die käuflich zu erwerben sind.
Natürlich kann sich ein Bastler immer die entsprechenden Adapter herstellen. Kaufen kann man einen VR4 Adapter allerdings nur für das Kameleon, das bei Party Nebula vertrieben wird.
Fortsetzung folgt
ich hab mich daher entschlossen da etwas Licht und Übersichtlichkeit in die Thematik zu bringen um auch unerfahrenen und nichtbastelnden Dampfern die Großverdampfer etwas näher zu bringen.
Geschichte
2009 brachte GreenCig auf dem Europäischen Markt ein für die damalige Zeit sensationelles Dampfgerät heraus. Die G120 war eine Zigarre mit integriertem Einweg Depot/Verdampfer und einer Dampfleistung, die bis dahin nicht erreicht wurde. Vinir*tte brachte das Gerät dann exclusiv unter der Bezeichnung VR4 auf den deutschen Markt.
[attachment=12143]
Bald wurden diese Einwegverdampfer durch die Bastler hier zerlegt und man erkannte die Vorteile der neuen Technik.
Eine Faser im Verdampfersockel wird mit einem Heizdraht umwickelt.
[attachment=12144]
Die Faser versorgt den Heizdraht aus einem darüberliegenden Wattedepot mit Liquid. Depot und Liquid sind in ein ca. 17mm breites Plastikmundstück eingeklebt und werden, wenn das Liquid verbraucht ist oder der Heizdraht durchgebrannt ist, einfach entsorgt. Zum ersten mal kam hier als Verbindung zum Akkuträger der Innenhohlstecker zum Einsatz.
Diese einfache aber recht wirksame Technik liefert mehr und besseren Dampf als die bis dahin ausschließlich genutzte Technik der verschiedenen DSE Serien, Zigarren und Pfeifen, die eine Drahtnetz zum Liquidtransport nutzten.
Die G120 / VR4 ist so gesehen die Mutter aller fasergestützten Großverdampfer die im Folgenden daraus als Mehrwegsysteme entwickelt wurden.
Mehrwegfähigkeit
Schnell wurde klar, dass ein so wirksames Verdampferprinzip weiter entwickelt werden sollte. Zumindest sollten zunächst die G120/VR4 mehrwegfähig gemacht werden, sodass man die Depots einfach wiederbefüllen kann und den Verdampfersockel mehrmals verwenden kann.
@ichbines war es, der eine einfache Lösung für das Problem präsentierte. Das Innenleben der G120/VR4 (Depot und Verdampfersockel) wurde einfach in ein Edelstahlrohr eingesetzt und mit einem passenden Mundstück versehen.
Der VRxx war geboren.
Viele der mittlerweile zahlreichen begeisterten VR4 User konnten nun die Lebenszeit der Einwegverdampfer mehr als vervierfachen und sich die Depots mit Liquids ihrer Wahl schmackhaft machen.
Wer nicht selber Hand anlegen wollte konnte kurz darauf in Cetins Shop (bulli-smoker.de) den "Nubsi" kaufen. In das handgefertigte Aluteil mit integriertem Mundstück passten die VR4 Depots und Verdampfersockel hervorragend hinein. Das Nachfüllen der Depots und der Wechsel der Verdampfereinheit war nun auch absoluten Nichtbastlern problemlos möglich.
Die Maße des VR4 und damit die Dimensionen der Mehrwegumhüllungen sind bis heute zum Standard aller weiteren Faserverdampfer geworden. Und die Depotbehälter incl. der sehr guten Watte werden bis heute von auch ehemaligen VR4 Nutzern immer wieder verwendet und sorgfältig gehütet.
Wer also heute mit einem modernen VR-Plug, VR-Screw oder A-1 Verdampfer einsteigen möchte tut gut daran, sich den einen oder anderen original VR4 zu besorgen ohne dessen Depots ein Betrieb sonst nicht so einfach möglich ist.
Akkuträger
Die relativ schwachen Akkus der G120/VR4 konnten bald durch eine Bulli-Serie von Cetin ersetzt werden. Die Bullis hatten den speziellen Hohlstecker der VR4 und waren in verschiedenen Größen für unterschiedliche Akkus erhältlich. Bis heute ist der "Bulli Extreme VR4" ein beliebter Akkuträger und formschöne Alu-Zigarre.
[attachment=12147]
Parallel dazu bastelten sich die handwerklich geschickteren User kleine Plastikkästchen, Taschenlampengehäuse und allerlei andere Behältnisse mit passenden VR4 Buchsen, in die die Verdampfer z.T. versenkt eingesteckt werden konnten.
Beispiele sind hier die Blue-Line-Box von @ichbines oder der Aurora von @Bulli
Cetins Bullis sind allerdings bis heute die einzigen Geräte mit VR4 Anschluss, die käuflich zu erwerben sind.
Natürlich kann sich ein Bastler immer die entsprechenden Adapter herstellen. Kaufen kann man einen VR4 Adapter allerdings nur für das Kameleon, das bei Party Nebula vertrieben wird.
Fortsetzung folgt
