Hallo,
ich hab mir da eine Standardisierte Prozedur zurechtgelegt, damit zumindest die äußeren Rahmenbedingungen beim Testen immer gleich sind (-> Reliabilität!

)
Und zwar teste ich neue Liquids immer so:
- halbe Stunde vor Test nichts geschmackintensives essen oder trinken.
- Irgendein Depot ausspülen (auch Watte) bis es nach nichts mehr riecht undkeine Verfärbungen hat. -> Abtrocknen.
-Depot mit dem zu testenden Liquid befüllen. -> Watte rein -> Watte hin und her bewegen (mit Stahlnadel) bis alle Luftbläschen raus und Watte "fett" ist.
- Verdampfer auswaschen, ausblasen, vom zu testenden Liquid 1-2 Tropfen drauf und warten (10min).
- Währenddessen: Geruchliche Ersteindrücke notieren.
- Dann: Frischen Akku an den Verdampfer, Depot drauf und losdampfen.
- Nach ein paar Zügen, wenn man eine "Idee" vom Geschmack hat: Ersteindrücke (Dampf, sieht man sofort. Flash, Geschmack) notieren. Dann warte ich in der Regel eine halbe Stunde, ess ein Stück Brot (Weißbrot ist ideal, das schmeckt eh nach Pappe) und trink ein Glas Wasser (->Geschmacksneutralisierung)
- Dann wieder ein paar Züge: Was schmeckt anders? Was schmeckt genau so? Welche Komponenten treten stärker hervor? Der Flash ändert sich eh mit jedem zug (bei mir zumindest)
-> Notieren
- Im Zweifelsfall, wenn es sich zb. um einen bestimmten Geschmack handelt (zb. RY4) den man schon von einem anderen Hersteller hat: Parallelvergleich. (hilft manchen Leuten)
Erst dann: Urteil. Die Geschmacksbeurteilung sollte natürlich nicht von der äußeren Form des Liquids (Farbe, Verpackung) abhängen.
Worauf ich allerdings allergisch reagiere sind irgendwelche übrtrieben bitteren Geschmackskomponenten. Das führt dazu dass der Test gleich zu Beginn abgebochen wird, nach dem ersten Dampfen.
Gruß
Betasator