Elektronisches Rauchen Forum

Normale Version: ZEIT ONLINE: Rauchen: Streit um die Alternativen zum Glimmstängel
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Prenzelberger schrieb:man sollte aber von Nichtrauchern und jenen, die es geworden sind, nicht die selbe Hochachtung erwarten

demnach wäre nichtrauchen keine frage der gesundheit, sondern der heldenhaften großtat, sich etwas mit ganz viel willenskraft und leidensfähigkeit zu verbieten?

aber du hast recht, viele leute sind wirklich so kindisch.
Entweder hab' ich schon enen Schluck zuviel getrunken oder Ihr verlauft Euch grad... Wacko

Ich meine, der Psychologe aus dem Beitrag ist bzgl der Qualität seiner Aussage ähnlich einzuordnen wie der Pulmologe aus dem ARD-Bericht in youtube http://www.youtube.com/watch?v=0WsTqpsg-Kk

Die Berichterstattung wird weniger ablehnend, das ist ein deutliches Plus. Da darf man aber nicht feiern, sondern wir sollten es füttern!

Bzgl. Suchtentwöhnung wollten wir doch das Dampfen garnicht als mögliche Therapieform sondern als Alternative für Süchtige sehen, oder hab' ich da was verpeilt?

Wenn es um positive Öffentlichkeitsarbeit hierzu geht, dann ladet doch mal Journalisten aus dem Bekanntenkreis ein, Euer Damputensil kennenzulernen! Die sind als Mensch wahrscheinlich begeistert (wenn sie denn rauchen und Ihr das Teil funktionsfähig gemacht habt).

Wer Landtags- oder Bundestagsabgeordnete kennt: Worauf wartet Ihr?

Ich zeig's grad allen Professionen in unseren Reha- und Medizineinrichtungen... Es gab bislang nur totale Begeisterung oder verhalten geäussertes Interesse!
merbe schrieb:Bzgl. Suchtentwöhnung wollten wir doch das Dampfen garnicht als mögliche Therapieform sondern als Alternative für Süchtige sehen, oder hab' ich da was verpeilt?
Shakehands
merbe schrieb:
Prenzelberger schrieb:Wenn man tatsächlich mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte man bestimmte Veränderungen vornehmen, selbst wenn es nur Tee statt Kaffee ist, oder Kaugummi, usw. Auch das kennen wir alle.
Alle Situationen, die uns aufgrund von Gewöhnung an die liebgewordene Nikotinbelohnung, -erleichterung denken lassen und zu Suchtdruck führen. Teil des klassischen Suchtentwöhnungsansatzes: Das eigene Verhalten so umstellen, dass solche Situationen möglichst nicht mehr vorkommen. Klingt einfach, ist selten umsetzbar, wenn man nicht sein komplettes Leben umbauen kann, denn die Sucht hat sich ja dummerweise in allen Nischen eingenistet. (Die Erfolgszahlen sind entsprechend ernüchternd...)
Full ack. Vor allem ist es ja ein Wahnsinn, wenn mir dann nicht nur eine liebe Gewohnheit genommen wird, sondern gleich ein ganzer Haufen. Ich hab ja auch das probiert, aber irgendwie kam mir sehr schnell der alte Witz in den Sinn, bei dem ein Mann zum Arzt geht, der ihm sagt: "Keine Frauen, kein Alkohol, keine Zigaretten und sie können 100 Jahre werden." Und der Patient fragt zurück: "Und wofür?"
Entsprechend flott war mein Rückfall da.
merbe schrieb:
Prenzelberger schrieb:Mich würde mal interessieren, wie viele Dampfer es tatsächlich schaffen, für mehr als 2-3 Jahre die Kippen aufzugeben oder reduzieren.
Ob wir da eine Umfrage mit Kirstens Hilfe hinbekämen? (Indem nämlich auch diejenigen einbezogen werden, die sich abgesetzt haben - nur die Begeisterten zu fragen, bringt sicher ein falsches Ergebnis :coolSmile
Das Problem sehe ich auch. Außerdem müsste man zusätzlich herausfinden, warum die Ex-Dampfer zur Zigarette zurückgekehrt sind, also was ihnen gefehlt hat. Aber dieses Forum hier ist sicher nicht repräsentativ.
Livia
ps: edit hat ein quote korrigiert
Menthol schrieb:Jetzt leide ich nicht obwohl ich nach wie vor etwas zu mir nehme , das auf Dauer schädlich ist !
Öhm, wenn du in der Stadt wohnst, ist die Luft, die du atmest, schädlich. Wenn du mehr als zwei oder drei Stunden am Tag vor dem Compi hockst, ist der schädlich. Wenn du dich wenig bewegst, ist das schädlich, wenn du exzessiv Sport treibst, ist das auch schädlich.
Du kannst nicht alle Risikofaktoren ausschalten. Du kannst sie nur reduzieren. Und genau das tut ja das Dampfen.
Klar, wer ganz ohne Nikotin auskommt, der kann sich glücklich preisen. Aber ich kann das nicht, also ist mir Nikotin ohne Teer lieber als Nikotin mit Teer und Kohlenmonoxid und und und.
Livia
tsange schrieb:
Prenzelberger schrieb:man sollte aber von Nichtrauchern und jenen, die es geworden sind, nicht die selbe Hochachtung erwarten

demnach wäre nichtrauchen keine frage der gesundheit, sondern der heldenhaften großtat, sich etwas mit ganz viel willenskraft und leidensfähigkeit zu verbieten?

aber du hast recht, viele leute sind wirklich so kindisch.

Klingt mir irgendwie sehr religiös. Ich muss leiden, um dadurch ins ewige Leben zu gelangen oder so.

Livia
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