09.12.2007, 17:53
Im Rauch einer "normalen" Tabakzigarette liegt Nikotin in zwei verschiedenen Formen vor:
einer langsam wirkenden, der protonierten Form und einer schnell wirkenden, extrem suchterzeugenden Form, dem freien Nikotin, das bei der Verbrennung entsteht.
In einer Studie (James F. Pankow von der Oregon-Universität für Gesundheit und Wissenschaft) wird beschrieben, dass im Rauch einer Zigarette viel mehr der stark süchtig machenden Variante des Nikotins vorhanden ist und das die von den Herstellern beigemischten Tabak-Zusatzstoffe z.B. durch Erhöhung des pH-Wertes den Anteil noch kräftig erhöhen.
Das Nikotinliquid in der elektronischen Zigarette wird einfach nur verdampft. Kein Rauch, wenig freies Nikotin, keine Zusatzstoffe... weniger Suchtpotenzial, aber auch weniger Befriedigung, weil der schnelle "Kick" fehlt.
Bei den elektronischen Zigaretten ist die Wirkung also geringer und langsamer. Da es einen Entzug von den Zusatzstoffen und vom freien Nikotin gibt, erscheint das Dampfen in der Anfangszeit weniger befriedigend. Deshalb sollte man mit Medium- oder High-Depots beginnen, um genug Nikotin aufzunehmen.
Sehr interessant finde ich folgende Erkenntnis aus dieser Studie:
Crack entsteht durch Erhitzen (Rösten) von K*kain.
Da wundert es nicht, dass es so schwer ist, mit dem normalen Rauchen aufzuhören!
Edit 20.08.2009:
Bei der Messung des Nikotingehalts im Rauch wird nur das protonierte Nikotin gemessen. Der Anteil an freiem Nikotin fällt unter den Tisch. Der Rauch einer Zigarette darf seit 1. Januar 2004 gemäß EG-Vorschrift laut Standardmessung höchstens 1,0 mg Nikotin enthalten. Die gesetzlich vorgeschriebene Beschränkung des Nikotingehalts wird von den Zigarettenherstellen einfach umgangen, indem sie durch Erhöhung des pH-Wertes den Gehalt des (weniger suchtgefährlichen) protonierten Nikotins absenken und gleichzeitig den Anteil an freiem Nikotin kräftig erhöhen - damit werden die Zigaretten noch suchterzeugender.
einer langsam wirkenden, der protonierten Form und einer schnell wirkenden, extrem suchterzeugenden Form, dem freien Nikotin, das bei der Verbrennung entsteht.
In einer Studie (James F. Pankow von der Oregon-Universität für Gesundheit und Wissenschaft) wird beschrieben, dass im Rauch einer Zigarette viel mehr der stark süchtig machenden Variante des Nikotins vorhanden ist und das die von den Herstellern beigemischten Tabak-Zusatzstoffe z.B. durch Erhöhung des pH-Wertes den Anteil noch kräftig erhöhen.
Zitat:Dadurch wird das Nervengift extrem schnell in die Lunge und damit schließlich auch ins Gehirn des Rauchers transportiert. Dagegen verdampft die so genannte protonierte Form sehr langsam und kommt nur in geringen Mengen im inhalierten Zigarettenrauch vor. Je schneller das Nikotin im Gehirn ankommt, desto stärker ist das Suchtpotenzial.
Das Nikotinliquid in der elektronischen Zigarette wird einfach nur verdampft. Kein Rauch, wenig freies Nikotin, keine Zusatzstoffe... weniger Suchtpotenzial, aber auch weniger Befriedigung, weil der schnelle "Kick" fehlt.
Bei den elektronischen Zigaretten ist die Wirkung also geringer und langsamer. Da es einen Entzug von den Zusatzstoffen und vom freien Nikotin gibt, erscheint das Dampfen in der Anfangszeit weniger befriedigend. Deshalb sollte man mit Medium- oder High-Depots beginnen, um genug Nikotin aufzunehmen.
Sehr interessant finde ich folgende Erkenntnis aus dieser Studie:
Zitat:Jack Henningfield von der Johns-Hopkins Universität: Die Studie zeigt, dass das Nikotin in Zigaretten genauso verändert wird wie K*kain bei der Crack-Herstellung.
Crack entsteht durch Erhitzen (Rösten) von K*kain.
Da wundert es nicht, dass es so schwer ist, mit dem normalen Rauchen aufzuhören!
Edit 20.08.2009:
Bei der Messung des Nikotingehalts im Rauch wird nur das protonierte Nikotin gemessen. Der Anteil an freiem Nikotin fällt unter den Tisch. Der Rauch einer Zigarette darf seit 1. Januar 2004 gemäß EG-Vorschrift laut Standardmessung höchstens 1,0 mg Nikotin enthalten. Die gesetzlich vorgeschriebene Beschränkung des Nikotingehalts wird von den Zigarettenherstellen einfach umgangen, indem sie durch Erhöhung des pH-Wertes den Gehalt des (weniger suchtgefährlichen) protonierten Nikotins absenken und gleichzeitig den Anteil an freiem Nikotin kräftig erhöhen - damit werden die Zigaretten noch suchterzeugender.