18.10.2009, 18:44
Das Rauchen von verbranntem Tabak führt in einen Teufelskreis:
Das Nikotin im Tabak wird durch die Verbrennung zur freien Form verändert.Das freie Nikotin aus dem Pyro-Rauch zwingt die Nikotin-Rezeptoren zur Vermehrung (noch dazu extrem gepusht von den Zusatzstoffen im Tabak), die nach kurzer Absenkung des Nikotinspiegels randalieren (was den Suchtdruck, das Verlangen, den "Schmacht" verursacht). Durch erneutes Rauchen werden sie zwar gefüttert, aber gleichzeitig werden wieder noch mehr Rezeptoren gebildet.
Das führt zu permamentem Stress im Hirnstoffwechsel ...
Beim Dampfen wird das Nikotin in der protonierten, also nicht verbrannten Form aufgenommen.
Dadurch wird alles gefüttert, was an Rezeptoren da ist (alle sind zufrieden), aber mit gebundenem Nikotin aus dem Liquid. Und das bringt keine neuen Rezeptoren hervor!
Also kehrt viel mehr Ruhe ein, und auf die Dauer bilden sich auch die überschüssigen Rezeptoren zurück; so erklärt sich, warum viele Dampfer mit der Zeit das Nikotin viel schlechter vertragen und reduzieren.
Es gibt keinen Handlungsverzichtsstress, da das Hantieren und Dampf inhalieren und ausatmen beibehalten wird. Deshalb bleiben die glücklichen Dampfer lange genug beim protonierten Nikotin, um die Rückbildung der Rezeptoren in Ruhe geschehen zu lassen (anders als bei Nikotinpflastern und -kaugummi).
Dampfen ist also die einzige Methode, die den Ausstieg aus einer wirklich schweren Substanzabhängigkeit (wegen dieser Hirnstoffwechselvorgänge) zu einem Ausflug auf den Ponyhof macht
- ich liebe es! 
So zumindest verstehe ich den Vorgang, aber ich lasse mich gern von anderslautenden Forschungsergebnissen belehren...
Original: Eine weitere Erfahrung (Von Anneli noch ein wenig nachbearbeitet)
Das Nikotin im Tabak wird durch die Verbrennung zur freien Form verändert.Das freie Nikotin aus dem Pyro-Rauch zwingt die Nikotin-Rezeptoren zur Vermehrung (noch dazu extrem gepusht von den Zusatzstoffen im Tabak), die nach kurzer Absenkung des Nikotinspiegels randalieren (was den Suchtdruck, das Verlangen, den "Schmacht" verursacht). Durch erneutes Rauchen werden sie zwar gefüttert, aber gleichzeitig werden wieder noch mehr Rezeptoren gebildet.
Das führt zu permamentem Stress im Hirnstoffwechsel ...
Beim Dampfen wird das Nikotin in der protonierten, also nicht verbrannten Form aufgenommen.
Dadurch wird alles gefüttert, was an Rezeptoren da ist (alle sind zufrieden), aber mit gebundenem Nikotin aus dem Liquid. Und das bringt keine neuen Rezeptoren hervor!
Also kehrt viel mehr Ruhe ein, und auf die Dauer bilden sich auch die überschüssigen Rezeptoren zurück; so erklärt sich, warum viele Dampfer mit der Zeit das Nikotin viel schlechter vertragen und reduzieren.
Es gibt keinen Handlungsverzichtsstress, da das Hantieren und Dampf inhalieren und ausatmen beibehalten wird. Deshalb bleiben die glücklichen Dampfer lange genug beim protonierten Nikotin, um die Rückbildung der Rezeptoren in Ruhe geschehen zu lassen (anders als bei Nikotinpflastern und -kaugummi).
Dampfen ist also die einzige Methode, die den Ausstieg aus einer wirklich schweren Substanzabhängigkeit (wegen dieser Hirnstoffwechselvorgänge) zu einem Ausflug auf den Ponyhof macht
- ich liebe es! 
So zumindest verstehe ich den Vorgang, aber ich lasse mich gern von anderslautenden Forschungsergebnissen belehren...

Original: Eine weitere Erfahrung (Von Anneli noch ein wenig nachbearbeitet)