Elektronisches Rauchen Forum

Normale Version: Wie dampfen wir 2020?
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2020
Apple steigt in den E-Zigaretten-Markt ein. Durch den Aufkauf von Philip Morris, Aspire und Svae Mäesto hat die Firma Know-How und Entwickler an Bord. 40% der Liquidhersteller in den USA haben Exklusivverträge mit Apple geschlossen zur Produktion trendiger Geschmäcker.
Wie bei den anderen Apple-Produkten will man den Einstieg so einfach wie möglich machen , den Nutzer nicht mit unnötigem technischen Details in Berührung kommen lassen und gleichzeitig Kundenbindung erlangen.
Die IVape hat die Form eines Eies und gibt es in snowwhite, starless black und pink. Der Driptip ist wechselbar hat aber einen eigenen Anschluss, der nicht mit anderen Ersatzteilen von Fremdfirmen kompatibel ist.
Der 120000er Akku ist fest verbaut und kann nur über einen neu entwickelten Lightninganschluss aufgeladen werden.
Liquids in Kapseln werden einfach in einen Schacht an der Unterseite des Gerätes eingelegt. Diese patentierten Liquitdepots werden exklusiv im Applestore oder online über den IVipe-Store vertrieben.
Ein Display mittig am Gerät informiert über die Liquidsorte, den Füllstand und ordert mit einem Tip auf den Sensitive-Display sofort über WLAN Nachschub aus dem Store. Außerdem werden Vorschläge zu passenden neuen Liquids gegeben, die den Geschmack des Nutzers entsprechen könnten. ("Anderen Vapern schmeckte auch ....) in der IVipe pro-Version kann Siri per Sprachbefehl Bestellungen annehmen und das Gerät steuern ("Siri, mehr Dampf!" "Siri, gibt es im Store Ananas-Walnuss?")
Der User wird mit keinerlei technischen Daten belästigt (Wattzahl_(Leistung), Ohm usw.). er stellt bei der Ersteinrichtung ein, ob er lieber weichen Geschmack, viel Dampf oder das Gerät energiesparend nutzen will.
Beheizt wird das Liquid mit einer Edelstahlplatte, die fest im Gerät integriert und wartungsfrei ist.
Innerhalb von 2 Jahren erreicht Apple eine Monopolstellung im E-Zigarettenmarkt. Nur wenige Nischenhersteller bedienen noch Ewiggestrige, die Verdampfer aufschrauben wollen und Watte drehen.
Eine weltweite Werbekampagne ("If it´s not IVape it´s no vape") mit Chuck Norris, Britney Spears und Arnold Schwartzenegger begleitet die Einführung der IVape.
Freuen wir uns auf den Durchbruch des dampfens! Willkommen in der Mitte der Gesellschaft!
Mir geht es mit dem Post eigentlich darum, einen Blick in die Zukunft des Dampfens zu machen, sicherlich mit ein wenig Übertreibung.
Ich kenne das E-Dampfen erst seit wenigen Wochen und habe deshalb noch einen Blick von etwas weiter draußen.
Die Geräte, einmal abgesehen von solchen reinen Einstiegsgeräten wie die My von Von Erl z.B. sehen sehr technisch aus. Sie zu bedienen ist nicht unkompliziert für jemanden, der bisher ein Feuerzeug bedienen musste, um rauchen zu können. Die Schwelle, die ein "Normalo" überwinden muss, um an ein befriedigendes Dampferlebnis zu bekommen, um die Zigaretten vergessen lassen, sind relativ hoch. Fachbegriffe, die man seit dem Physikunterricht in der Schule nicht mehr gehört hat, sind wichtig, die "Szene" ist männerdominiert, die Hersteller sind den meisten unbekannt, irgendwo in China wird da was gebaut, mit zwei linken Händen komme ich nicht weit ...
Ich kenne das Argument, dass man sich einarbeiten muss; Dampfen ist eben nicht gleich zu setzen mit Zigarettenkonsum usw.
Doch ich habe die Menschen in meiner Umgebung im Hinterkopf, die rauchen und wie so viele den Wunsch haben, eine praktikable Alternative für sich zu finden.
Solche kennt ihr sicherlich auch. Wenn die dann hören: Du brauchst einen Akkuträger, der aber mit ganz bestimmten Akkus bestückt sein muss, damit dir das Zeug nicht um die Ohren fliegt, dann einen Verdampfer (was für ein Wort!), eine Gebrauchsanleitung, den schraubst du dann hier oder da an, füllst Liquids, die "Vampire Shot" oder "Ghost Sweat" heißen, je nach Modell oben oder unten ein, beachte aber die AFC .......
Wie muss sich die Technik entwickeln, dass eine E-Zigarette massenkompatibel wird?
Die vorhandenen AIO-Geräte sind da sicherlich ein Anfang. Und meine Vision des IVapes will in diese Richtung schauen. Was wäre, wenn die Multis diesen Markt entdecken, die besten Designer und Techniker Millionen von Dollar in die Hand nehmen mit dem Ziel, so vielen Rauchern wie möglich das Geld aus der Tasche zu ziehen?
Wie einstiegsfreundlich können Dampfen werden?
Wie sieht der Markt in 5 Jahren aus?
solange nicht Diktator Brüssel das Dampfen nur noch mit bestimmten Geräten erlaubt (bis jetzt ist ja nur der Handel diktiert) die Benutzung "ungeprüfter Geräte" wie Drogenmissbrauch unter Strafe stellt (bis jetzt ist es ja trotz TPD2 noch egal was ich mir letztlich unter die Nase halte und hat noch niemanden zu interessieren), so lange wird es wohl so kleinteilig bleiben oder noch kleinteiliger werden, wie es schon ist.

Der große Unterschied zu Apple, ein iPhone, einen Androiden kann ich nicht mehr selber bauen, braucht große Dienste im Hintergrund. Ein Dampfe braucht wenig Entwicklung, ist schnell entwickelt, braucht keine Monster Gelder.

Einzig, BigT findet einen Weg, dampfen viel günstiger als Rauchen zu machen, das zuverlässig funktionierend und über die bisherigen Vertriebswege immer und überall zu bekommen. Damit holt man evtl. die Leute ab, die sich jetzt noch durch den wesentlich höheren persönlichen Aufwand abschrecken lassen. Das vermag ich nicht einzuschätzen.

Der Rest hängt wohl alleine davon ab, wie weit es die Lobby im Namen der Sicherheit und Gesundheit von Kindern noch treiben kann.

Bisschen Hoffnung habe ich ja, dass sich Pharma und BigT, die ja aus ganz unterschiedlichen Gründen Lobbyarbeit gegen die Dampfe machen, letztlich selbst auch in die Quere kommen und sich dadurch gegenseitig einbremsen.
(29.11.2017 13:36)Weihraucher schrieb: [ -> ]Wie einstiegsfreundlich können Dampfen werden?

Ich glaube, dass nicht unbedingt die Geräte einer "Verbesserung" bedürfen*, sondern der Blick darauf. Respektive der "gemachte Blick" Wink


Zitat:Wie sieht der Markt in 5 Jahren aus?

Ich hoffe genauso wie fünf Jahre zuvor Big Grin

*ich denke die zur Auswahl stehenden Möglichkeiten sind schon recht gut und individuell angehbar.
Ne Apple-Dampfe? Blink Nee, will ich nicht. Aber auch nicht mehr zu Apple sagen, sowas endet gerne in religösen Auseinandersetzungen... Wink

Was ich mich aber frage ist, was am jetztigen Dampfen sooo kompliziert sein soll?
Alle, die regelmäßig ein Kfz bedienen, was die Mehrheit der Menschen in Westeuropa betreffen sollte, sollten doch mit einer Dampfe zurecht kommen. Feuern ^= Gas geben, Leistung einstellen ^= Gang wechseln, befüllen ^= nachtanken, Coil wechseln ^= Birnchen am Licht wechseln, den richtigen Akku wählen ^= die richtige Bereifung wählen... Gut bei den beiden letzten lassen sich vielleicht einige von einer Werkstatt helfen. Aber analog kann man dazu ja in den Offliner des Vertrauens gehen. Und man muss das mal lernen, wie man halt auch mal den Führerschein machen musste.
Was am Dampfen aber für den Normalo-User Raketenwissenschaft sein soll, hab ich nie verstanden. Klar, kann man die draus machen, wenn man meint mal links- vs rechtsdrehende Wicklungen bei Vollmond testen zu müssen, etc..
Also vielleicht mach ich mir jetzt keine Freunde, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass es einfach nur am i.d.R. "höherem" Alter der Umsteiger hapert. Zumindest, wenn ich mich im Umfeld so umsehe, ist es öfters eine Haltung der "älteren" Semester, dass sie sich mit nix neuem beschäftigen wollen (nicht nur aufs Dampfen bezogen), weil sie ja schon soooo alt sind, dass sie nichts mehr lernen könnten oder müssten. Nur, ich rede hier nicht von 90 jährigen Omis, sondern 30 bis 50 Jahre darunter.
Die Generation "lebenslanges Lernen" wird da wohl i.a. weniger Probleme haben. Und die rückt in Windeseile nach...
Wie ihr dampft in 2020 kann ich nicht sagen aber für mich ist es ein Ziel das dampfen ebenso sein zu lassen wie das rauchen seinerzeit.
Beides ist der Gesundheit nicht zuträglich und sollte gelassen werden wenn man noch viel erleben möchte ohne Einschränkungen der Gesundheit.
Leicht wird es nicht aber Ziele braucht man, und das ist kein schlechtes, wenn auch anspruchsvoll.
Alter Falter, was für ne Wall of Text für ein paar Hirngespinste. Schon nach den Worten: "Apple steigt in E Zigaretten Markt ein" musste ich aufhören zu lesen, sorry aber was is das für ein Schmarn...
Wie "wir" 2020 dampfen weiß ich nicht, und es ist mir persönlich auch völlig wurscht.

Ich dampfe dann genau so wie jetzt. Smile
Vielleicht gibts ja zu DTL und MTL dann NTL? Nose to lungs...
Die Intention meines "Hirngespinstes" ist die Überlegung, wie Ein- und Umsteiger mit besseren, d.h von mir aus auch "idiotensicheren" Geräten leicht die Hürde vom Rauchen zum dampfen überwinden könnten.
IMHO sind die auf dem Markt befindlichen AIO-Geräte ein guter Anfang.
Natürlich wird Apple nicht in den Dampfmarkt einsteigen, das ist mir schon klar. Sollte auch nur anregen, sich vorzustellen, was uns die Zukunft im Bereich Einsteigergeräte bringen kann.
Und Entwicklung wird es geben - auch wenn man persönlich sich wohlig eingerichtet hat und einem die Frickelei zum Hobby geworden ist.
Ist die MY von Von Erl z.B. die Richtung?
Oder, was ich eher vermute, Squonkerboxen mit fest verbautem RDA?
Würde mir wünschen, es gibt dann eine Warnung auf dem Display bevor der Coil ins Jenseits wandert oder vor einem DryHit. Smile
Ansonsten bin ich als fast noch Newbie zufrieden mit dem jetztigen Stand der Technik. Wenn man umsteigen will, dann ist es möglich, auch ohne großen technischen Probleme. Also alles kann so bleiben wie es ist. Smile
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