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Edelstahl ausglühen?
Gordon Shamway Offline
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Beitrag #21
RE: Edelstahl ausglühen?
(06.02.2017 17:30)MajorGriffon schrieb:  Es geht um Legierungen, deren Eigenschaften sich in der Hitze verändern können.

In Beitrag 10 wurde dieser Link gepostet:

http://www.e-rauchen-forum.de/thread-114...pid2626323

So wie Kirsten das dort beschreibt, liest sich das aber ganz anders ?
06.02.2017 18:14
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Volovo Offline
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Beitrag #22
RE: Edelstahl ausglühen?
.... es gibt dazu ein sehr ausführliches Video von vanderzarth https://www.youtube.com/watch?v=kWztRta-lqQ&t=56s
06.02.2017 18:15
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Sukram Offline
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Beitrag #23
RE: Edelstahl ausglühen?
Wobei Vanderzarth in Fachkreisen auch keine uneingeschränkte Anerkennung genießt... Rolleyes
06.02.2017 18:36
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Elektrolurch Offline
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Beitrag #24
RE: Edelstahl ausglühen?
Ich mach mir da keinen Kopf... bei mir glüht alles.... Big Grin
Natürlich nicht bis zur Weissglut, wenn es kurz leuchtet, reicht das ja.

Mache ich bei einer neuen Wicklung vor dem Bewatten auch... hängen ja doch immer irgendwelche, komischen Produktionsrückstände am Draht.
06.02.2017 19:56
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_Y@V_ Offline
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Beitrag #25
RE: Edelstahl ausglühen?
(06.02.2017 17:11)Gordon Shamway schrieb:  
(06.02.2017 13:03)_Y@V_ schrieb:  ..wenn Du zu stark glühst, verbrennt das Edelstahl, selbst ausprobiert. ...

Darf ich fragen, wie sich ein verbrennen bei V2A darstellt oder im Nachgang erkennen lässt ?

Eine blitzeblanke Spule, die Du "verbrennst", wirft plötzlich schwarze Asche ab. Im Nachhinein merkst Du das an einem erhöhten Spulenwiderstand. Mir ist das mal im Toptank Mini (mit V4A) passiert, da hatte die Spule plötzlich 0,68 Ohm, vorher waren's 0,63 Ohm. Da die TC sauber weitergearbeitet hat (keine Temperaturdrift), kann nur ein Materialverlust die Ursache gewesen sein. Die Spule ist aber inzwischen erneuert.

edit: was mir damals auch aufgefallen ist, daß das Edelstahl sich verformt wie ein Wurm am Angelhaken, wenn ich es überhitze. Schmilzt wohl. Bin allerdings kein Materialkundler, ich beobachte lediglich möglichst genau Wink

Leichtes dunkelrotes Leuchten ist absolut kein Thema. Aber leuchten lassen wie einen Glühdraht, das verträgt Edelstahl nicht, das kannst Du nur mit Kanthal und anderen extra als Heizdraht konzipierten Materialien machen.

Gruß
06.02.2017 22:39
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werz99 Offline
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Beitrag #26
RE: Edelstahl ausglühen?
Dass ein materialverlust sich mit einer gemessenen widerstandsveränderung von 5 hunderstel ohm nachweisen lässt wage ich stark zu bezweifeln.

viel wahrscheinlicher ist, dass sich durch das glühen der übergangswiderstand halt etwas verändert hat. Könnte natürlich auch durch umgebungstemperaturschwankung, und 27 andere einflüsse entstanden sein:-)

lg
werz99
06.02.2017 22:55
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_Y@V_ Offline
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Beitrag #27
RE: Edelstahl ausglühen?
@werz: ich hatte die Spule beim Ausglühen überhitzt, definitiv. Sie hat sich auch verformt, wenn auch nur leicht (sonst hätte ich sie nicht wieder bewattet). Mit Übergangswiderständen hatte ich in ausreichendem Maße zu tun, um zu wissen, daß sich bei einer solchen Spule die Zieltemperatur um ca. 15°C pro 0,01 Ohm ändert. Wäre der Übergangswiderstand, der ja bekanntlich auf Erwärmung nicht linear reagiert (wenn überhaupt), größer geworden, hätte ich die eingestellte Temperatur deutlich reduzieren müssen. Auch hat das Nachziehen der Schrauben keine Veränderung bewirkt, was gegen einen erhöhten Übergangswiderstand spricht.

Da die Spule damals auch Krümelchen abgesondert hat nach dem Ausbrennen, schließe ich auf einen Materialverlust. Sicher bin ich mir keinesfalls, aber meine Beobachtungen lassen meinem derzeitigen Kenntnisstand (den ich grundsätzlich gerne erweitere) nach nur diesen Schluß zu.

edit: nach Kirsten's Ausführungen zu rostenden Spulen hab ich die Spule dann getauscht, sonst hätte ich sie einfach weitergedampft. Ich hab von Materialkunde leider nicht viel Ahnung Wink

edit2: 0,05 Ohm bei einer 0,63-Ohm-Spule entspricht einer Widerstandserhöhung von ca. 8%. Das ist schon 'ne ganze Menge finde ich.

Gruß
06.02.2017 23:04
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werz99 Offline
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Beitrag #28
RE: Edelstahl ausglühen?
Na ich hab ja auch nur zu beobachten probiert:-) Wollte nur sagen, dass mir das setting (AT,schrauben, ... messgenauigkeit,...) für den nachweis von materialverlust ein wenig schwachbrüstig vorkommt:-)

Widerstandsänderung in dem bereich ist nach bewattung, zusammenbau und liquid auf die coil nicht so ungewöhnlich.

Dass die TC trotzdem funktioniert hängt damit zusammen, dass ja nur die relative temperaturänderung auf die steuerung wirkt. Also ein kaltwiderstand von 0,63 oder 0,68 egal ist, solange er dann stabil ist.

Aber ich bin auch kein experte, vielleicht hast du ja recht...

lg
werz99
06.02.2017 23:40
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_Y@V_ Offline
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Beitrag #29
RE: Edelstahl ausglühen?
@werz: dabei kommt es, wie Du sehr richtig angemerkt hast, darauf an, daß der Widerstand tatsächlich bei ca. 20°C eingelesen wird. Und da achte ich drauf. Der war vorher stabil bei Raumtemperatur, und nachher ebenfalls. Wie schon angedeutet, sind 0,05 Ohm bei einer 0,63-Ohm-Spule schon 70°C Unterschied. Ziemlich viel, ich merke bei meinem Alltime-Favoriten "Red Astaire" schon 10°C Unterschied sehr deutlich am Geschmack, ob es nun kokelt oder nicht Smile

Da die Widerstandskurve steiler wird bei Materialverlust, und bei Übergangswiderständen eher nicht, hätte ich bei Übergangswiderständen nachjustieren müssen. Das hat mich ja damals so verwundert, daß ich das nicht mußte. Den Fall hatte ich bis dato noch nicht. Und ich hatte 'ne Menge Probleme mit Übergangswiderständen am Anfang. Manchmal mußte ich mit der Temperatur auf 170°C runtergehen, das deutet immer auf Übergangswiderstände hin, so meine Erfahrung (macht auch mathematisch betrachtet Sinn).

Seit ich beim Ausglühen nicht mehr überhitze, habe ich auch keinerlei Widerstandsdrift mehr, gerade nochmal probiert (mit exakt dem Setup, bei dem ich mir die Coil Ende letzten Jahres überhitzt habe). Ich baue die Spule übrigens nicht aus zum Wattewechsel.

Gruß
07.02.2017 00:31
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Gordon Shamway Offline
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Beitrag #30
RE: Edelstahl ausglühen?
(06.02.2017 22:39)_Y@V_ schrieb:  Bin allerdings kein Materialkundler, ich beobachte lediglich möglichst genau Wink

Ach so..... dieses Posting hier von Dir machte den Eindruck, du wüsstest genau von was du sprichst.

Darum hab ich ja gefragt, weil meine ganz persönliche Praxis Beobachtung doch etwas von Deiner abweicht.
Ich bebobachte eine V2A Clapton Coil mit einem stolzen Alter von inzwischen 7 Monaten in einem Flashi. Die Coil ist Täglich mit ca 1,5 Tankfüllungen im Einsatz und wird wöchentlich zum Wattewechsel geglüht. Die Coil mit FeV wohnt auf einem DNA, und laut DNA habe ich seit 7 Monaten nicht die geringste Änderung im Widerstand.

Das was Kisten in Ihrem Posting beschreibt, das findet ja im Nanometer Bereich statt.

Ich hab das mal überschlagen

Lassen wir die sich abtragende Schicht sogar sehr optimistische 10 Nanometer hoch sein, dann bräuchten wir 100 x Glühen und rosten, um nur einen tausendstel Millimeter ab zutragen. Das müsste man dann wiederum 10 mal wiederholen, um ein hundertstel Millimeter abzutragen.

Auf das Hundertstel bin ich gekommen, weil bei einem Drahtstück mit 50 mm Länge und 0,3 mm Durchmesser (was wiederum einer 2mm Coil mit 6 Windungen und 5mm Beinen entspräche), würden 0,01 mm weniger im Querschnitt wiederum angenähert deinen 0,05 Ohm Änderung entsprechen.

Sprich, 1000 mal "Glühen und zwischen drin genug Zeit zum wieder anrosten" wären notwendig, um aus einem einen 0,3mm Draht einen 0,29er Draht, respektive einen Draht mit 0,05 Ohm weniger Widerstand zu machen.
07.02.2017 01:07
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