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DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
fcznade Offline
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Beitrag #1
DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
Hallo liebe Community,

ich habe mal wieder eine Anfängerfrage, auf welche ich einfach keine richtige Antwort finden kann. Zudem hoffe ich, dass ich die richtige Kategorie getroffen habe Smile

Zur Zeit lese ich mich in das Selbstwickeln ein, da ich in naher Zukunft wohl einen Selbstwickler besitzen werde.
Momentan dampfe ich einen Eleaf Melo3 mit 0,5Ohm auf 30 Watt direkt auf die Lunge und mag das so eigentlich auch am meisten. Den Elitar für MTL dampfe ich zwar auch gelegentlich, kann dem aber so nichts abgewinnen.

Komme ich nun zu meiner Frage: Es ist ja nun so, dass bei den Melo3 eben niederohmige Verdampferköpfe aufgeschraubt werden. Das dadurch mehr Dampf erzeugt wird, habe ich schon verstanden, aber wird dadurch auch irgendwie der Zugwiderstand reguliert? Beim Elitarverdampfer ist der Zugwiderstand selbst bei komplett offenen Airflor immernoch ziemlich stark. Zudem frage ich mich, wenn der Zugwiderstand einfach am Verdampferkopf hängt und manche eben stärker oder leichteren Luftzug haben, ob ich dann bei einen passenden Selbstwickler überhaupt subohmen Wicklungen machen muss?

Auf viel Dampf kommt es mir nicht an, sondern eher auf Druck in der Lunge. Ich habe jetzt einiges gelesen, dass Subohm-Dampfen sinnlos sei. Das mag sein, aber was wickelt man denn nun als DTL Dampfer?

Da ich das Zuggefühl vom Melo3 ziemlich mag, wurde mir der AUGVAPE Merlin RTA empfohlen und ich denke auch, dass es dieser werden wird.

Vielen Dank im Voraus Smile

Verschoben nach Selbstwickler, passt besser. Smile
[Bild: attachment.php?aid=88543]
22.11.2017 15:01
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hubesa33 Offline
dampft gern
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Beitrag #2
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
Hallo erstmal,

Der Zugwiderstand liegt eher weniger an der Coil, eher an der Airflow und dem Kamin. Über Fertigköpfe kann ich nix sagen, ich wickel seit Anfang an selbst. Was hast du denn gelesen was bei Sub Ohm sinnlos sein soll, in welcher Definition? Den Merlin hab ich mir neulich auch bestellt, weil ich mal einen Ausflug zu MTL machen wollte. Naja, bisher bin ich gescheitert. Wenn du DTL dampfen möchtest, ist der Merlin wohl die falsche Wahl. Es sei denn du stehst auf starken Zugwiderstand. Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Fragen beantworten.
22.11.2017 15:17
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fcznade Offline
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Newbie F
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Beitrag #3
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
Vielen Dank für die Antwort! Bzgl. der Behauptung, dass Subohmdampfen sinnlos sei, wurde immer erwähnt, dass dies ein "Relikt" aus der Zeit von mechanischen Akkuträgern sein soll und geregelte Akkuträger garnicht mehr subohmig betrieben werden müssten. Ich kann das weder bestätigen noch widerlegen, doch kann ich mir vorstellen, dass einzig und alleine die Dampfmenge dadurch variiert (?).
Gut, dass du das mit dem Merlin sagst, so hätte ich mir wahrscheinlich sonst etwas falsches bestellt. Welcher Selbstwickler ist denn für DTL zu empfehlen. Dieser sollte zudem einen Durchmesser von 23mm nicht übersteigen, da er sonst nicht mehr auf meinen Eleaf Pico Mini passt.

So wie du es schreibst, scheint es, als ob du DTL dampfen würdest und selbstwickelst. In welchen Widerstandsbereichen wickelst du denn deine Coils? Entsteht bei dir viel Dampf, bzw. erfährst du einen ordentlichen Druck auf der Lunge, wenn du dampst?
22.11.2017 15:29
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Eton Offline
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Beitrag #4
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
Wenn du einen geregelten Akkuträger verwendest, vergiss den Widerstand - darum kümmert sich die Elektronik. (Solange du innerhalb der Spezifikationen des Akkuträgers bleibst).
Der entscheidende Faktor für das Dampfen ist die Oberfläche des Drahtes.
Dünner Draht: weniger Oberfläche, spricht schnell an, wird aber bei hohen Leistungen zu heiss. Ist daher eher für MTL geeignet.
Dicker Draht: große Oberfläche, verträgt mehr Leistung, braucht aber auch länger bis er anspricht, ist daher eher was für DTL.
So mal die Faustregel. Aber im Endeffekt kommt es auf das Dampfverhalten und die persönlichen Vorlieben an. Am besten ist es, verschiedene Drähte und Wicklungen zu probieren, bis man das passende für sich gefunden hat.

Das gilt aber nur für geregelte Akkuträger. Bei ungeregelten is der Widerstand entscheidend!
22.11.2017 15:37
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AnnaR. Offline
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Beitrag #5
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
Da spielt persönliches Empfinden eine große Rolle, was für den einen gut
ist, kann für den anderen nix sein.
Ich dampfe auch DTL und das geht bei mir mit dem normalen Ammit
oder Merlin wunderbar. Hab nie den strengen Zugwiderstand vom Kayfun
oder so gemocht, aber mit den beiden find ich es sehr gut.
Wickeln tu ich mit 316L auf 0,5Ω, bin aber damit schon mit 15W glücklich.
Noch glücklicher macht mich gerade der Wotofo Serpent SMM, der ist
noch einiges offener als Vorgenannte, da muß man aber mindestens
15W draufhauen das Geschmack kommt, 20W sind dann perfekt und
für meine Lunge schon ziemlich das Maximum, obwohl nur 3mg.
22.11.2017 15:38
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fcznade Offline
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Newbie F
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Beitrag #6
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
Das mit der Oberfläche habe ich auch schon gelesen, ebenso wie das Thema mit der Trägheit.
Beim Melo3 habe ich die Öffnung eigentlich meistens komplett offen und ziehe eigentlich auch fast immer die 10Sek durch (manchmal drücke ich während des Ziehens auch nochmal drauf). Gefühlt ist eigentlich fast kein Widerstand vorhanden. Gelegentlich, dreh ich ein bisschen zu und ziehe dann auch kürzer, da habe ich das Gefühl, als würde der Druck der gleiche sein, bloß mit weniger Dampf.

Wie kommt es, dass man die 0,5Ohm beim Melo3 mit 30W dampfen soll, aber hier z.T. geschrieben wird, das 15-20W ausreichen? Weniger Watt würde ich auf jeden Fall begrüßen, das würde Leistung sparen und den Dampf nicht so aufheizen.

Edit: Kennt jemand eventuell einen Selbstwickler, welcher dem Zugverhalten vom Melo3 nahe kommt? Es gibt ja auch ein Selbstwickler von Eleaf (Eleaf Lemo), hat mit diesem jemand Erfahrung?
22.11.2017 15:42
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AnnaR. Offline
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Beitrag #7
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
(22.11.2017 15:42)fcznade schrieb:  Wie kommt es, dass man die 0,5Ohm beim Melo3 mit 30W dampfen soll, aber hier z.T. geschrieben wird, das 15-20W ausreichen?

Diese Fertigcoils kann man nicht vergleichen mit eigenen Wicklungen,
die sind eher ausgelegt für höhere Leistungen.

Wenn ich dünnen 316L Draht nehme, glaub bei mir isses 0,3mm,
dann hab ich 6 Windungen auf ~0,5Ω, da genügt eine niedrige
Leistung, ~15W, für schnelles Anspringen und ausreichend Temperatur.
Wie gesagt, manchen sträuben sich da die Haare, für mich ist das perfekt.
22.11.2017 15:50
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Kleine Wolke Offline
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Beitrag #8
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
(22.11.2017 15:17)hubesa33 schrieb:  Den Merlin hab ich mir neulich auch bestellt, weil ich mal einen Ausflug zu MTL machen wollte. Naja, bisher bin ich gescheitert. Wenn du DTL dampfen möchtest, ist der Merlin wohl die falsche Wahl.
Hast du evtl. DTL mit MTL verwechselt? Denn DTL klappt mit dem Merlin wunderbar. Wink
Für MTL gibt es doch die beiliegenden Reduzierschrauben, sollte also auch funktionieren. Ich habe es allerdings noch nie ausprobiert, weil ich nur DTL dampfe.
22.11.2017 15:53
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Eton Offline
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Beitrag #9
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
Es kommt auch sehr auf die Zugtechnik an. Manche ziehen nur kurz und heftig, da muss sofort Dampf kommen, also mit viel Leistung. Andere ziehen gemächlich und lange, wobei die Wicklung mit weniger Watt langsamer warm wird.
Es hängt also vor allem von deinem Dampfverhalten und Vorlieben ab.
22.11.2017 15:55
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fcznade Offline
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Beitrag #10
RE: DTL - Selbstwickeln - Sub-Ohm oder nicht
Also ich zieh definitiv langsam und seeeehhhrrr lange. Was ich am wenigsten mag, ist heisser Dampf. Den Pico hatte ich testweise mal auf 75 Watt gedampft, wobei ich mich direkt fragte, warum man das machen soll. Der Dampf war mega heiss, hat mir garnichts gebracht.
22.11.2017 15:58
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