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Dampfer-Akkutests
DeKoepi Offline
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Beitrag #31
RE: Dampfer-Akkutests
Die nächste Fuhre Akkus kam heute an. Neu dabei sind die Trustfire IMR 14500 mit nominellen 700 mAh Kapazität. Bei fasttech gibt es die im Doppelpack inklusive Akkubox für weniger als 4 Euro, pro Stück also weniger als 2 Euro. Sie besitzen dieselbe sichere Chemie wie die anderen Trustfire IMR-Akkus.

   

Die Optik ist wie bei dem Rest der IMR-Serie: Ein stabiler, rot-glänzender Schrumpfschlauch. Der Nuppel ist knapp einen Millimeter hoch.

   

Die Entladekurve sieht sehr ordentlich aus. Bei 1A Last sind keine Schwächen zu erkennen. Die gemessene Kapazität nach der ersten Vollladung beträgt 605 mAh. Nach einigen Ladezyklen kann das noch etwas mehr werden. Für einen 14500er-Akku jetzt nicht herausragend viel, aber immer noch in Ordnung.

Die Belastbarkeit und der Preis sind die Hauptargumente für die Trustfire IMR-Akkus. Mehr Laufzeit im 14500er-Mod liefern jedoch die Sanyo UR14500P oder die Sony-Akkus. Die kosten jedoch auch etwas mehr.
15.02.2014 20:18
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DeKoepi Offline
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Beitrag #32
RE: Dampfer-Akkutests
Beim ganzen Aufgeräume ist der Test der Efest 14500 V1 mit nominellen 700 mAh und sichererer LiMn-Chemie verloren gegangen. Also hier eine neue Messung. Einige Worte vorweg: Ich habe mein Ladegerät mit einer neuen Firmware verfeinert. Damit kann ich das Gerät ordentlich kalibrieren, die Messungen erfolgen mit Oversampling (=ebenfalls genauer), und zudem kann die Firmware den Innenwiderstand des Akkus berechnen. Nicht den Datenblattwert, der standardisiert bei 1kHz gemessen wird, sondern der reale Wert, mit dem wir in der Regel zu tun haben. Zukünftige Akkutests weisen daher ein paar mehr Daten auf.

   

Diese Akkus sind günstig und weit verbreitet. Soweit auch ganz in Ordnung, nur die Kapazität bei 1A Last (ein guter Richtwert für Normaldampfen, also kein Subohm-Kram oder ähnliches) ist mit 556 mAh schon unterdurchschnittlich. Der Innenwiderstand liegt bei 114mOhm (Konstantlast). Die Spannungslage/Kurve ist ebenfalls unverdächtig und in Ordnung.

   

Gegen die schwarzen Efest 800mAh, Sanyo 14500P oder Sony 14500 fällt der Efest 14500 V1 aber schon deutlich ab. Wer längeren Dampfspaß will, sollte daher zu jenen Akkus greifen.
24.04.2014 19:37
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Morgennebel Offline
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Beitrag #33
RE: Dampfer-Akkutests
Ich hab meine neuen Akkus mal durchgetestet. Entladen mit iMax B6 und 1 Ampere (mehr geht nicht). Die Akkus haben alle nicht mehr als 3 Zyklen:

Samsung INR 18650 25R 2500 mAh
#1 2336 mAh

LG INR 18650 MH1 3200 mAh
6 verschiedene Akkus:
#1 3057 mAh
#2 3034 mAh
#3 3037 mAh
#4 3025 mAh
#5 3031 mAh
#6 3020 mAh
Sie liegen damit exakt gleichauf mit den Panasonic 18650 B 3400 mAh 6,5 Ampere, haben mit 10 Ampere aber eine höhere Belastbarkeit.
Der Panasonic 18650 PD/PF hätte auch 10 Ampere Belastbarkeit, brachte bei mir aber nur 2725 mAh.

Efest Purple IMR 18350 700 mAh
4 verschiedene Akkus:
#1 686 mAh
#2 681 mAh
#1 684 mAh
#2 687 mAh


Alles in allem erfreuliche Werte die den Herstellerangaben sehr nahe kommen (die Hersteller entladen sicherlich mit weniger Ampere, wodurch die etwas höhere Kapazitätsangaben zustande kommen).

Bezogen habe ich die Akkus alle bei akkuteile.de
24.11.2014 19:11
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DeKoepi Offline
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Beitrag #34
RE: Dampfer-Akkutests
Heute ist eine neue Lieferung Akkus angekommen - alle vorbildlich bei ~3,6V.

Die ersten im Test: LG 18650 HE2 (LGDBHE21865) mit nominellen 2.500mAh Kapazität und je nach Quelle zwischen 20 und 35A Belastbarkeit. In den Niederlanden gibt es den Akku für 5 Euro pro Stück. Als erste Überraschung flogen beim Einlegen des vollen Akkus in den Batteriehalter des Ladegeräts funken - das ist neu, wahrscheinlich der Lastfreude geschuldet Wink Das Liitokala Lii260 misst umgerechnet 34mOhm Innenwiderstand, was auf eine sehr belastbare Zelle hinweist. Die eigensichere IMR-(LiMn-)Chemie ist auf jeden Fall für größere Lasten ausgelegt, mit 20A Last sollte man sich jedoch begnügen.

   

Die Zelle zeigt sonst keine Auffälligkeiten. Ein recht linearer Entladeverlauf bei 1A Last, wie man ihn von Panasonic- oder guten Sony-Zellen kennt. Bis 3,3V unter Last liefert der Akku 2.000mAh. Bis runter auf 2,75V lassen sich 2.485mAh entnehmen - da machen unsere Akkuträger aber allesamt vorher dicht. Die nominelle Kapazität lässt sich also gerade eben entnehmen, die Angabe passt.

   

Realitätstest im Akkuträger steht noch aus, aufgrund der Kurve sind da jedoch keine Besonderheiten zu erwarten.
14.03.2015 01:20
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DeKoepi Offline
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Beitrag #35
RE: Dampfer-Akkutests
Nächster Test: Der Samsung INR 18650 25R (INR18650-25R) mit nominellen 2.500mAh Kapazität. Die Zelle ist bis 20A Dauerlast spezifiziert und hat Dank Mangan-Anteil in der Elektroden-Chemie eine höhere Eigensicherheit vorzuweisen. Aus den Niederlanden bekommt man den Akku für 4,50 Euro pro Stück.

   

Auch hier eine fast vorbildliche Entladekurve bei 1A Last. Die Zelle ist der LG HE2 sehr ähnlich - bis 3,3V unter Last knapp 2.000mAh Kapazität, Entladeschluss bei 2,75V dann 2.484mAh. Also ebenfalls Punktlandung bei der realen Kapazität.

   

Der umgerechnete Innenwiderstand mit dem Lii260 gemessen ist etwas höher als bei der LG HE2 und liegt bei 42mOhm. Das spricht immer noch für eine sehr lastfreudige Zelle.
14.03.2015 10:39
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Beitrag #36
RE: Dampfer-Akkutests
Einen habe ich noch: Den Panasonic NCR 18650 PF (NCR18650PF). Der Nachfolger des P(D) hat nominell ebenfalls 2.900mAh und ist bis 10A belastbar. Derzeit gibt es ihn für 4 Euro das Stück im Angebot. Die etwas geringere Belastbarkeit im Vergleich zu den beiden vorhergehenden Hochstrom-Akkus spiegelt sich bereits beim Innenwiderstand von 82mOhm wider (via Faustformel aus der Lii-260-Messung erechnet).

   

Im Entladediagramm mit 1A Last erkennt man den typisch schnurgraden Verlauf der Panasonic-Akkus. Bis 3,3V unter Last liefert die Zelle gut 2.100mAh; beim Ladeschluss mit 2,75V gingen 2.810mAh durch den Draht.

   

Bei dem Preis muss man eigentlich zuschlagen. Für "hartes Niederohmdampfen" ist der Akku weniger geeignet, 0,5Ohm kann der jedoch locker bedienen (4,2V / 0,5 Ohm -> 8,4A; auf Basis von U=RI).
14.03.2015 13:35
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Beitrag #37
RE: Dampfer-Akkutests
Oh, bin so zugeschüttet mit Akkus, dass ich fast ein Jahr keinen mehr getestet habe? Ich gelobe Besserung - heute sind neue Akkus angekommen. Die habe ich gleich mit neuem Equipment getestet, daher sehen die Entladekurven jetzt leider besser aus. Big Grin

   

Als erstes ist der LG INR 18650 MJ1 an der Reihe. Nominell 3500mAh und 10A Belastbarkeit. Wenn der über mehrere Monate hält, was er verspricht, ist er die Ablösung für den NCR18650B! Man könnte ihn bis 25W nutzen anstatt nur bis 18W.

Bei 1A Entladestrom liefert der LG MJ1 die versprochenen 3500mAh ab. Wenn der Akkuträger bereits bei 3,3V unter Last den Betrieb einstellt, lassen sich immer noch rund 2900mAh nutzen. Die Entladekurve ist schön konstant, fast schon ein Gerade. Die Chemie ähnelt der Panasonic NCR, es handelt sich bei INR um "hybride" LiNiMnCoO2-Elektroden, die den Vorteil der hohen Kapazität mit höherer Eigensicherheit und höheren Entladeströmen durch Mangan verbinden. (Akkuteile sortiert das unter NCA-Chemie wie bei Pansonics, dies scheint jedoch nicht korrekt zu sein.)

   

Bei 3A Entladestrom hat meine elektronische Last leider früher abgeschaltet, bei etwa 3,0V. Da fehlen also noch ein paar mAh, die der LG sicherlich geliefert hätte. So kamen immer noch stattliche knapp 3100mAh zusammen. Die Entladekurve ist immer noch fast grade, der Akku hat keine Mühen, diese Last zu bedienen.

   

Jetzt fehlen nur Daten zur Langlebigkeit. Von den Hochleistungszellen in jüngerer Zeit gibt es einige, die vergleichsweise kurz halten. Dies kann natürlich auch daran liegen, dass die Zellen mehr strapaziert werden als früher, Wattwahn und Niederohmdampfen sei Dank.
Vorerst ist der Akku aber für die, die nicht die Höchstleistungen benötigen, sondern auf ordentliche Laufzeit setzen anstatt Akku-DJ zu spielen, eine klare Empfehlung! Ich habe die Zellen günstig hier geschossen.

Laut Datenblatt ist die Zelle bei Entladen mit 0.2C und Laden mit 0.5C mit mehr als 400 Zyklen dabei. Und viele physische Sicherungsmaßnahmen helfen neben der Chemie mit Mangananteil zum sichereren Gebrauch (die Tests am Ende des DBs). Edit: Nachtrag vom 10.02.2016: Im iTaste SVD 2.0 hat sich der LG MJ1 als echter Dauerläufer erwiesen. Zwei ganze Tage bei 7W (und 6-7ml) hat er durchgehalten, mehr als 2800mAh konnte ich wieder reinladen. Das ist bislang Rekord!
Edit: Nachtrag vom 14.06.2016: Auch nach mehr als 40 Zyklen im täglichen Gebrauch kann ich noch keine Kapazitäts- oder Leistungseinbußen feststellen.

Diskussionsbeitrag aus den Tests zu den Diskussionen zu den Tests verschoben.
[Bild: dekoepi.png]
06.02.2016 22:36
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Beitrag #38
RE: Dampfer-Akkutests
Den Sony US 18650 VTC5 -Test bin ich ebenfalls noch schuldig geblieben: Wir empfehlen ihn unter der Kurzliste der besseren Akkus für Hochleistungsdampfen, nur fehlte der Akkutest dazu (hier das Datenblatt bei inTaste). Eine elektronische Last bis zu den erlaubten 30A habe ich nicht da, aber da gibt es ja paar Berichte im Netz zu zu finden.

   

Bei 1A Last komme ich auf gut 2600mAh. Bis 3,3V liefert die Zelle etwa 2400mAh ab.

   

Bei 3A schaltet die Last wieder bei rund 3,05V ab, bis dahin ließen sich etwas mehr als 2500mAh entnehmen.

   

Die Kurven zeigen einen schön linearen Verlauf. Die geringe Differenz zwischen der 1A- und 3A-Entladung zeigt neben dem geringeren Innenwiderstand (kein genauer Wert, jedoch anhand der groben Schätzung meines Messgeräts erkennbar), dass der Akku - wie wir bereits aus der Praxis wissen - keine Probleme mit großen Lasten hat.

Wie schon die LG zuvor kommen auch die VTC5 günstig von nkon.nl.

* Anmerkung: Ich kaufe die Zellen selber und erhalte keine Teststellungen von Händlern. Daher gibt es auch nur eine begrenzte Auswahl an getesteten Zellen.
07.02.2016 21:41
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Beitrag #39
RE: Dampfer-Akkutests
Foto habe ich noch keines gemacht, aber einen Entladegraph bei 5A habe ich für den Sony 18650 VTC6 (Datenblatt) schon mal erstellt. Nominell hat die Zelle 3120mAh Kapazität bei einer Entladung mit 0,2C (624mA Last). Laut Datenblatt bedient sie 15A Dauerlast ohne Temperaturüberwachung, 30A mit "Bremse" bei 80°C Zelltemperatur.

    (Klick macht wie immer groß.)

Es kommen rund 2.800mAh bei 5A Last zusammen. Die Temperatur habe ich nicht in das Diagramm einzeichnen lassen - sie stieg dabei bis auf 48,9°C. Die Zelle wird also gut warm. Es ist aber definitiv mehr Kapazität nutzbar als bei den VTC5(a).
Bis 45W kann man sie bedenkenlos im geregelten AT einsetzen.
08.09.2016 22:26
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Beitrag #40
RE: Dampfer-Akkutests
Auch noch ohne Foto: Der Samsung INR18650 30Q. Nominelle Werte lauten 3000mAh Kapazität und 15A Belastbarkeit.

    (Klick macht groß)

Der Akku liefert bei 5A Last rund 2650mAh. Die Temperatur der Zelle stieg genau so wie die des Sony VTC6 - bis auf 48,9°C. Auch, wenn es anekdotische Tests gibt im Netz, die anderes behaupten: Die Zelle ist nur bis 15A spezifiziert, Lasten darüber dürften auch Temperaturprobleme mit sich bringen.
10.09.2016 23:45
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