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Dampfer-Akkutests
DeKoepi Offline
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Beitrag #1
Dampfer-Akkutests
Edit: Auf den weiteren Seiten des Threads folgen noch viele Einzeltests von Akkus; das Dokument ist ein Schnappschuss und Zusammenfassung Stand 08/2012.
Edit 28.11.2013: Thread aufgeräumt und Startbeitrag angepasst, man hat ja keinen Akku wiedergefunden. Diskussionen zu den Akkus/Tests sind jetzt hier zu finden.


Hier der Stand August 2012, in einer übersichtlichen PDF-Datei mit Tabelle.
http://www.scribd.com/doc/92062987/2012-...st-01-2012

Weitere Einzeltests sind dann in diesem Thread zu finden. Fragen und Anmerkungen bitte im Diskussionsthread einbringen Smile

01.05.2012 11:33
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techno_magier Offline
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Beitrag #2
RE: Vorschau auf "Akkutest"
So nachdem endlich mal mein Testgerät eingetroffen ist und ich mich mit diesem erst mal funktionell vertraut machte, zum ersten Test.

Viel dürften diese Zellen mit einem Lavatube-Set erworben haben und zwar die Faked AW IMR 1600, zu erkennen am flachen Pluspol.

   

Tests zu dieser Zelle waren bisher nirgends zu finden, so das diese aus Sicherheitsbedenken schnell verteufelt wurden.

So kommen wir zum Test:
Laut Aufschrift werden diese Zellen mit 1600 mA/h ausgewiesen.
Da ich einen Last von 3A für den Gebrauch in der Lavatube als repräsentativ erachte, habe ich nach einen 2A Vortest, diese dann endlich mit 3A Strombelastung getestet.

   

Wie zu sehen wurden bei 3A Entladestrom 2061mA/h entnommen.
Am verlauf der Entladekurve ist zu erkennen, das man bei 3A Last sich in der oberen Hälfte der Zellelastizität befindet, somit sind auch kurzzeitig 5A Entldestrom durchaus möglich.

Also wie der Test zeigt sind diese Zellen durchaus nutzbar und dies bei einer grösseren nutzbaren Kapazität als angegeben Ohmy
Es kann also Entwarnung gegeben werden bei Fake AW IMR 1600 Wink

aktiv gegen: verpeilt, verpolt und aufgekohlt Nowink
03.06.2012 19:02
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DeKoepi Offline
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Beitrag #3
RE: Vorschau auf "Akkutest"
Stellvertretend für die verbreiteten, miesen Ultrafire mit aufgedruckten 3000 und mehr mAh: Doug hat so einen kku mal vermessen, weil der verdächtig kurz hielt. Siehe hier: http://www.e-rauchen-forum.de/thread-463...pid1026429 - nicht einmal 700 mAh passen rein.

Nochmal der Link zum eigentlichen Akku-Test, der fehlt auf dieser Seite noch Big Grin
http://www.scribd.com/doc/92062987/2012-...st-01-2012

09.06.2012 16:40
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DeKoepi Offline
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Beitrag #4
RE: Vorschau auf "Akkutest"
Auf Nachfrage noch ein kurzer Test der grauen Ultrafire 16340 mit Schutzschaltung und nominellen 880mAh Kapazität: http://www.dealextreme.com/p/ultrafire-3...73?item=26

Knapp 5 Euro für zwei Stück ist soweit in Ordnung. Die Schutzschaltung sollte in der Regel Pflicht sein, insbesondere, wenn man zwei dieser Akkus in Reihe schaltet. Meine sind zwar schon etwas abgehangen (liegen etwa ein Jahr rum, nur zwischendrin einmal aufgeladen, um einer Tiefentladung vorzubeugen und hatten vor dem Aufladen dann noch etwa 3,5V).

Immerhin halten diese Zellen 1A Last aus, da hatte ich schon Zweifel. Allerdings ist die Kapazität natürlich "ein wenig" unterhalb der Angabe; für den realen Einsatz kann man aber sicher 100mAh draufpacken. Besonders bei zweien in der Reihe ist die Last meist niedriger und die Akkus liefern dann mehr.

Ich komme auf immerhin 449 mAh. Das ist für eine 16340er-Zelle schon richtig gut, vor allem bei 1A Last.

Finger weg heißt es aber nach wie vor bei den "ungeschützten", orangenen Ultrafire - davon habe ich die 18350er, und die liegen bei nur einem Viertel der nominellen Kapazität. Bislang scheint mir, dass man graue Ultrafire mit Schutzschaltung einigermaßen brauchen kann, aber die anderen Varianten immer Vollgrütze sind.

10.06.2012 09:54
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DeKoepi Offline
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Beitrag #5
RE: Vorschau auf "Akkutest"
@techno_magier: Sorry, kann da nicht aushelfen. Benötige eigentlich für nichts 18350er ... Aber mal gleich auch in diesem Post die Anfrage weiterreichen Smile

@all: Ich habe jetzt auch noch die grauen, geschützten Ultrafire 17670er-Akkus mit nominellen 1800 mAh vermessen. http://www.dealextreme.com/p/ultrafire-3...01?item=18

Preislich bei knapp 10€ für 2 Stück ist in Ordnung, wenn man bedenkt, dass das eine eher seltene Bauform ist (war nötig für die Bauway 510N Mods, da passen nur wenige 18650er rein). Gemessen haben die 1313 mAh bei 1A Last, lagern aber auch schon länger. Daher kann man auch hier nochmal 100 mAh drauflegen.

Für einen Ultrafire schon richtig gut, nur 25% unter der Nominalkapazität zu liegen, ähnlich wie bei den geschützten Ultrafire 16340. Finde meine These damit bestätigt, dass die grauen, geschützten Ultrafire nicht der Direkt-Ausschuss sind wie die anderen Variationen davon. Im Vergleich zu gleich teuren Markenzellen halten sie aber nicht annähernd stand.

Und zum Test selber, ich habe das Dokument nochmal aktualisiert und bin in der Einleitung darauf eingegangen, warum ein 1A-Last-Test für uns Dampfer ausreicht.

10.06.2012 22:27
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techno_magier Offline
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Beitrag #6
RE: Vorschau auf "Akkutest"
Habe mal die Panasonic NCR18650PD mit 1A getestet.
Bei 3V Abschaltung bin ich immerhin auf 2692mA/h gekommen. WOW
   

Auch beachtlich ist, die nach entnommenen 1Ah, unter dieser Last, hohe Spannungslage von 3,8V

   

Ein Vergleich mit 3A Last und eventuell 5A folgt.

aktiv gegen: verpeilt, verpolt und aufgekohlt Nowink
16.06.2012 17:14
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techno_magier Offline
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Beitrag #7
RE: Vorschau auf "Akkutest"
Die Kann er ruhig mir schicken, werde sie auf Herz und Nieren testen Wink

So mal ein kleiner Nachtrag zu den Panasonic NCR 18650PD.

   

Die Entladekurve mit 3A ist als beschämend zu bezeichnen.
Noch mal zum Vergleich, bei 1A konnten 2692mA/h und bei 3A 2561 mA/h entnommen wrden.
Aber man beachte den Spannungseinbruch un den Auslauf der Kurve.
Man kann direkt erkennen das die Zelle bei einer Dauerentladerate von 3A schon knapp am Limit ist. 4A dürfte die Zelle auch noch problemlos verkraften bei 5A Dauerentladung dürfte schon das absolute Limit erreicht sein und man an operiert an der Grenze der Zellschädigung.
die beworbenen 10A Dauerentladerate halte ich für absolut nicht möglich für diese Zelle Ohmy

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21.06.2012 09:39
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techno_magier Offline
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Beitrag #8
RE: Vorschau auf "Akkutest"
So mal ein Kurzer Zwischenbericht zu den bei mi Eingetroffenen CigFire 18350 900mA/h von Intaste
Diese werden zwar als Protected ausgewiesen aber von irgend welchen Schutzmechanismen ist nichts zu erkennen.
Zuerst fällt auf, dass diese Verjüngung der Isolation am - Pol nicht vorhanden ist.
Auch verfügt die Zelle, entgegen dem Produktbild bei Intaste, einen kleinen erhabenen + Pol (Nubsi).
Am Labornetzteil mal kurz mit 4,4V befeuert und auch eine kurzfristige Entladung mit 7A, liessen kein messbares Resultat einer Schutzschaltung aufkommen.

   

So nun zum Messverlauf. Entladestrom waren 2A, es konnten 716mA/h entnommen werden, bei einer Entladeschlussspannung von 3V.
Dabei erwärmte sich die Zelle auf 43,2°C (20,6°C Umgebungstemperatur).
Als Dauerentladerate sind 2A schon grenzwertig aber bei Impulsbelastung in VV Akkuträgern geht bedenkenlos mehr.

   

Für den Preis eine beachtliche Zelle, die Dank der Form des Pluspols auch z.B. in einer Provari Mini zu verwenden ist.
Einziges Manko ist die fehlerhafte Produktbezeichnung "Protected" was diese Zelle definitiv nicht ist.

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28.07.2012 16:46
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DeKoepi Offline
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Beitrag #9
RE: Vorschau auf "Akkutest"
Ich habe diese IMR 14500er-Akkus mit 700 mAh nun auch vermessen. Nach der Abschaltung des eXo14500 war die Leerlaufspannung bei 3,4V und 617 mAh gingen wieder rein bei 500 mA. Damit halten die Zellen sehr gut mit. Die sichere Chemie ist ebenfalls ein Pluspunkt.

Diese Akkus werden wohl auch als "EFest 14500" verkauft.

17.08.2012 21:27
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DeKoepi Offline
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Beitrag #10
RE: Vorschau auf "Akkutest"
Ich habe mir mal weitere 14500er-Akkus aus Fernost kommen lassen. Dieses Mal sind es Sanyo UR14500L2. Dazu gibt es kein Datenblatt, sondern nur zu den Sanyo UR14500L (710mAh) und UR14500P (800mAh).
Als weitere Hintergrundinfo: Die Akku-Sparte von Sanyo ist zu Panasonic gewandert. Seitdem gibt es auch Panasonic-Akkus mit der UR-Nomenklatur (wobei das R genau wie in NCR/ICR für Rund steht - wusste ich bis heute auch nicht Big Grin Eigentlich erklärt das schon der Faktor 14 (mm Durchmesser) 50 (mm Länge) und 0=Rund -> 14500).

   

Ich habe zwei Akkus gekauft. Die kamen mit Lötfahnen dran an, die ich als erstes runtergerupft habe. Anschließend einmal vollgeladen im Xtar WP2. Den ersten Akku habe ich dann im L-Rider Robust leergenuckelt. Der war erstaunlich fix durch bei 1,3-1,4Ohm und 3,0V; entsprechend 2,1-2,3A (6,4-6,9W). Bei angenommener Effizienz von 90% bei der Buckboost-Schaltung liegen am Akku also etwa 2,3-2,5A an, als Impulsbelastung (die Schaltung regelt "getaktet".)

Nun also zu den Daten. Nach dem Leerdampfen habe ich rund 510mAh in den Sanyo UR14500L2 bekommen. Die kleine Delle am Anfang des Ladens kommt daher, dass mir eine Akkubox auf den Akkuhalter gefallen ist und der Kontakt dadurch verrutscht ist, ich hab ihn dann einfach nur gerichtet.

   

Zur Sicherheit habe ich nach dem Entladen mit 1A Last mit dem Imax B6AC

   

nochmal eine Kurve protokolliert - dabei gingen dann nur noch rund 490 mAh raus und wieder rein.

   

Der zweite Akku bestätigt dieses miserable Ergebnis.

   

Auch hier konnte ich nur knapp 530 mAh entnehmen.

Fazit: Die Sanyo UR14500L2 sind eigentlich für nichts gut. Auch für den günstigen Preis für das Doppelpack bei fasttech.com lohnt sich das nicht. Die extrem niedrige Spannungslage zeigt, dass der Akku schnell über seine Grenzen beansprucht wird. Also Finger weg davon, besser die Efest oder Sony nehmen - oder mit Schutzschaltung halt die geflammten Trustfire.

23.02.2013 19:19
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