taboe
Pyroelektrischer Händler
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Bericht in der Tabakzeitung (2009-2012)
Die Tabakzeitung vom 24.April09 schreibt
eZigarett: Chance oder Problem für den Handel?
Hamburger Verband erfragt Handelserfahrungen
Hamburg
Seit ca. zwei Jahren werden in Deutschland sogenannte eZigaretten angeboten, zigarttenförmige Geräte, bei denen mittels einer Batterie eine Kapsel erhitzt wird, die dabei Nikotin und Aromastoffe in Dampfform freisetzt.
Da kein Verbrennungsvorgnag stattfindet, entsteht beim Benutzen auch kein klassischer Rauch. Beworben wurden die verschiedenen Angebote vor allem als Mittel zu Rauchentwöhnung, in letzter Zeit auch verstärkt als Zigarettenersatzt für Plätze, an denen das Rauchen verboten wurde. Der Vertrieb erfolgt weitgehend über Internet.
Die Auslobung als Raucherentwöhnungsmittel und die starke Fokussierung auf den Verkauf über Internet waren für DTZ die hauptgründe, bisher nur ganz am Rande über diese Produkte zu berichten, obwohl beim Verkauf der Geräte, vor allem aber beim Verkauf der Nikotindepots , hohe Margen erzielt werden können.
Hinzu kommen wie einige befragte RBA-Grosshändler berichten, Probleme mit den Batterien bzw Akkus, die nach relativ kurzer Zeit leer seien und zu einer sehr hohen Reklamationsrate führten.
Aufgrund etlicher Berichte in den Medien mehren sich andererseits die Anfragen von Kunden im Tabakwarenfachhandel nach den eZigaretten. Neben der Rauchentwöhnung tritt inzwischen der Gebrauch in Rauchverbotszonen in den vordergrund. Für U. K., Gesachäftsführer des Hamburger Lotto- und Totoverbandes, anlass, sich bei denjenigen Fachhändlern, die diese Produkte bereits verkaufen, nach ihren Erfahrungen zu erkudigen.
Dem Verband liegt ein Angebot eines Lieferanten vor, der für sein Modell sechs Monate Kommission und eine Handelsspanne von ca ** Prozent bietet.
Um das Für und Wider des Verkaufs von eZigaretten über den Fachhandel im Vorfeld fundiert abzuwägen bittet U. K., erfolgte Erfahrungen im Handel dem Verband mitzuteilen. Der hamburger Verband plant, das Thema auf der Anfang Juni stattfindenden Jahresmitgliederversamlung zu erörtern und gegebenenfalls einen leistungsstarken Lieferanten zwecks Präsentation einzuladen.
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| 24.04.2009 09:52 |
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ansisys
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RE: Bericht in der Tabakzeitung
hansdampft schrieb:Ich hoffe nicht, dass die Tabak-Lobby einen Fuß in das Geschäft setzen wird. Die haben mit ihrem Sch..-Produkt schon genug am gesundheitlichen Elend von suchtkranken Menschen verdient! 
Ich hätte überhaupt nicht das geringste dagegen, mir in jedem Tabakladen Depots, Akkus, etc. kaufen zu können und finde es auch nicht so schlecht, wenn die Kunden auf Grund der Berichte in den Medien danach fragen. Eigentlich freue ich mich darüber, wenn auch andere in die Gelegenheit kommen, sich das Giftzeug beim Verbrennen nicht mehr reinziehen zu müssen.
Daß die Tabak-Lobby am gesundheitlichen Elend von suchtkranken Leuten verdienen kann, liegt nicht zuletzt an jedem Einzelnen. Ich sehe das etwas anders, denn ich habe geraucht, obwohl ich um die Gefahr für meine Gesundheit wußte.
Es geht schließlich immer um die Kohle und das, was sich augenblicklich verdienen läßt. Es denkt kaum jemand an die Zukunft, sonst wären die schon längst beteiligt. Heute nimmt uns noch kaum jemand ernst, morgen macht man die dicke Kohle mit E-Zigaretten. Für uns auch nicht schlecht, die Hardware wird dann billiger und das Geld wird mit den Depots verdient.
Grüße aus
♪♫♪♫ __B_E_R__╔╦╦╦╦╗__L_I_N__ ♪♫♪♫
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| 24.04.2009 10:40 |
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hansdampft
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RE: Bericht in der Tabakzeitung
ansisys schrieb:Daß die Tabak-Lobby am gesundheitlichen Elend von suchtkranken Leuten verdienen kann, liegt nicht zuletzt an jedem Einzelnen. Ich sehe das etwas anders, denn ich habe geraucht, obwohl ich um die Gefahr für meine Gesundheit wußte.
Die großen Tabakproduzenten haben nachweislich den Tabak manipuliert, um die Leute noch süchtiger zu machen. Sie haben früher ein Image in der Gesellschaft geschaffen, das schon Jugendliche zum Rauchen animieren sollte. Sie haben lange Zeit wider besseren Wissens geleugnet, dass der Tabakkonsum etwas mit den heute bekannten Erkrankungen zu tun hat.
Und nun soll man diesen Firmen sein Vertrauen schenken, sie würden mit unserer Gesundheit verantwortungsvoll umgehen? Dann dampfe ich lieber weiter chinesisches Liquid... ;-)
Ehrlich, Großkonzerne sollte man gar nicht erst in die Lage kommen lassen, den Markt unter sich aufzuteilen. Diese Marktverdrängung gibt es z.B. auch in der Lebensmittelindustrie - Man sieht, wohin das führen kann (Stichwort Analog-Käse)...
Ich befürworte nachprüfbare Standardisierungen bei dezentralen, kleinen bis mittelständischen deutschen Produzenten gegenüber dieser internationalen und mafiösen Macht- und Geldkonglomeration...
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| 24.04.2009 10:55 |
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taboe
Pyroelektrischer Händler
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RE: Bericht in der Tabakzeitung
Wenn ich nicht so ein Spass an der Sache mit der E-Zigarette hätte, hätte ich als "nomaler" Tabakwarenhändler die Dinger bei der Reklamationsquote schon längst aus dem Sortiment genommen.
Gemessen an den Arbeitsaufwand den die E-Zigarette verursacht ist die Verdienstspanne zu gering.
Ich denke mal da muss sich noch einiges tun damit die "Kollegen" die E-zigarette flächendeckend ins Sortiment aufnehmen.
 taboe
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| 24.04.2009 11:35 |
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