Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 1 Bewertungen - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
04.01.2013 Petition beim Europäischen Parlament
Beli Offline
glaubt nix
*****


Registered+
Beiträge: 4.823
Registriert seit: Jan 2012
Bewertung 242
Beitrag #11
RE: Petition beim Europäischen Parlament
Hervorragende Idee, @Endeavor! Das sollten wir eigentlich alle machen, auch wenn es etwas mehr Arbeit ist als schnell mal eine Sammelpetition zu unterschreiben. Denke @tralala hat einen wichtigen Punkt angesprochen: nicht alle auf einmal! Wir sollten über die die nächsten Monate verteilt unsere Petitionen hinschicken und diese womöglich in eigenen Worten formulieren. Wenn die 150 mal den selben Text serviert bekommen, bringt das nichts. Außerdem haben wir ja alle leicht unterschiedliche Argumente bzw. Schwerpunkte, die wir einfließen lassen können.

Schlechtes Gewissen, weil die Arbeit bekommen? NowinkNowinkNowink
04.01.2013 18:15
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Endeavor Offline
Zwergenaufstand
*****


Registered+
Beiträge: 1.042
Registriert seit: Dec 2011
Bewertung 5
Beitrag #12
RE: Petition beim Europäischen Parlament
(04.01.2013 17:52)koschibaer schrieb:  Kann der Text wie im EP übernommen werden?

Falls niemand einen besseren findet, natürlich.
04.01.2013 18:18
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
koschibaer Offline
Errare Koschibaer Est
*****


Registered+
Beiträge: 14.332
Registriert seit: Dec 2008
Bewertung 152
Beitrag #13
RE: Petition beim Europäischen Parlament
(04.01.2013 18:15)Beli schrieb:  Wir sollten über die die nächsten Monate verteilt unsere Petitionen hinschicken und diese womöglich in eigenen Worten formulieren. Wenn die 150 mal den selben Text serviert bekommen, bringt das nichts. Außerdem haben wir ja alle leicht unterschiedliche Argumente bzw. Schwerpunkte, die wir einfließen lassen können.

Hast Recht. Den Text von Endeavor kann man gut als Vorlage nehmen und umformulieren.
04.01.2013 18:31
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Yoman Offline
☠☠Dampfmeer Pirat☠☠
*****


Registered+
Beiträge: 11.775
Registriert seit: Feb 2012
Bewertung 104
Beitrag #14
RE: Petition beim Europäischen Parlament
(04.01.2013 17:15)Endeavor schrieb:  Ich hatte z.B. im März meinen Bundestagsabgeordneten bezüglich der Dampfe angeschrieben. Da kam als Antwort:

"Der bloße Konsum dieses umstrittenen Produktes ist nicht verboten. Ich kann jedoch die Unsicherheit der Bürgerinnen und Bürger, gerade bei Eltern, wegen der eventuellen gesundheitlichen Risiken gut nachvollziehen" Mad

OAAAH... wenn ich sowas lese, entsteht in mir ein Bild, auf dem der Verfasser dieser Antwort am Kragen gepackt wird, während ihm die Frage lautstark ins Gesicht gebrüllt wird: "UND WER HAT DIESE UNSICHERHEIT ABSICHTLICH ERZEUGT??? SCHON DAS GUTACHTEN GELESEN, WELCHES BEI DER STEFFENS IN DER SCHUBLADE VERSTECKT WURDE???" ...Boing ...und man fühlt sich so machtlos gegenüber dieser offensichtlichen Absicht.

Also, in welcher Form auch immer: Hauptsache man tut etwas...
04.01.2013 18:54
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
istmabare Offline
Senior Member
****


Registered
Beiträge: 305
Registriert seit: Dec 2011
Bewertung 7
Beitrag #15
RE: Petition beim Europäischen Parlament
Ich bin mir auch ganz sicher, dass sie die hunderten Petitionen zu dem Thema alle beachten und prüfen werden...

Wäre nur dumm, wenn nach dem 50ten Eingang alles diesbezügliche direkt in der Versenkung verschwindet. Da könnte möglicherweise der ein oder andere ernstzunehmende Kandidat betroffen sein.
04.01.2013 19:29
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Endeavor Offline
Zwergenaufstand
*****


Registered+
Beiträge: 1.042
Registriert seit: Dec 2011
Bewertung 5
Beitrag #16
RE: Petition beim Europäischen Parlament
(04.01.2013 18:54)Yoman schrieb:  
(04.01.2013 17:15)Endeavor schrieb:  [Antwort meines Bundestagsabgeordneten

OAAAH... wenn ich sowas lese, entsteht in mir ein Bild, auf dem der Verfasser dieser Antwort am Kragen gepackt wird, während ihm die Frage lautstark ins Gesicht gebrüllt wird: "UND WER HAT DIESE UNSICHERHEIT ABSICHTLICH ERZEUGT??? SCHON DAS GUTACHTEN GELESEN, WELCHES BEI DER STEFFENS IN DER SCHUBLADE VERSTECKT WURDE???" ...Boing ...und man fühlt sich so machtlos gegenüber dieser offensichtlichen Absicht.

Er war auch noch so nett und hat mir die Drucksache 18/5178 des Hessischen Landtags vom 05.03.2012 in Kopie zukommen lassen:

Zitat:Frage 7: Wird die Landesregierung entsprechende Schritte unternehmen und wenn ja, welche, wenn nein, warum nicht?"

Antwort: Da eine Zuordnung der E-Zigarette zum Arzneimittelbereich gegeben ist, werden selbstverständlich entsprechende Schritte eingeleitet. Darüberhinaus unterstützt die Landesregierung Bestrebungen für ein länderübergreifendes Vorgehen. Diese Ergebnisse gilt es zunächst abzuwarten, um einen koordinierten weiteren Umgang zu ermöglichen.

Am 18.1.2012 habe ich einen Leserbrief an meine Lokalzeitung geschrieben:

Zitat:Sehr geehrte Damen und Herren,

der Artikel in der Ausgabe vom 18.01.2011 ist annähernd inhaltsgleich auch in der weiteren Tagespresse erschienen und erscheint mir persönlich nicht unbedingt journalistisch tiefer gehend recherchiert.

Zunächst wird angeführt, dass nicht geklärt sei, welche Schäden und Nebenwirkungen drohen.

Hier ist klar zustellen: Auch das "Dampfen ist nicht gesund!" Gleichwohl ist es erheblich unschädlicher, als das Rauchen von Tabak! Gesund ist allenfalls das Atmen in reiner Gebirgsluft. Hierüber muss sicher nicht diskutiert werden.

Selbst die von Ihnen zitierte Frau Dr. Pötschke-Langer erklärt vom Grundsatz her: „Tabakrauch ist von solcher Giftlast, dass jedes andere Produkt besser wegkommt.“[1]

Interessant ist sicher auch, dass die Expertin erklärt hat, dass sie in einem Selbstversuch, bei dem zwei Mitarbeiter e-Zigaretten gedampft haben: "Ich hatte Atemwegsreizungen und ein Benommenheitsgefühl. Wäre aus der E-Zigarette nur Wasserdampf herausgekommen, wie gerne behauptet wird, hätten meine Kollegin und ich uns sicher besser gefühlt."

Auf die Nachfrage, dass dieser "Selbstversuch" als unwissenschaftlich kritisiert wird, wurde von ihr erklärt:"War es auch nicht. Es ist eine Anekdote. Bezeichnend ist aber, dass in den Blogs der E-Zigaretten-Konsumenten genau diese Nebenwirkungen beschrieben werden."[2]

In der gleichen Quelle erklärt Frau Dr. Pötschke Langer, auf die Frage, was sie von medikamentöser Behandlung halte:

"In Deutschland nehmen die wenigsten aufhörwilligen Raucher Medikamente. In England und in der Schweiz etwa ist das viel verbreiteter. Es wird Zeit, dass auch in Deutschland die Tabakabhängigkeit als Krankheit anerkannt wird und entsprechend behandelt werden kann."

Hier möge man sich - auch unter dem Hinblick auf die Aussage "Wir brauchen kein neues Nikotinprodukt auf dem Markt." seine eigene Meinung bilden.

Das Prophylenglykol (PG) Auswirkungen auf die Atemwege hat, wird sicherlich nicht bestritten. Die Auswirkungen des Zigarettenrauchs auf die Atemwege sind sicherlich wesentlich genauer erforscht und erheblich stärker[3].

PG und auch Glyzerin [VG] sind nach der Tabakverordnung [4] zugelassene Feuchthaltemittel und im Übrigen auch als ungiftig geltende Zusatzstoffe in verschiedenen Lebensmitteln, Kosmetika und Medikamenten enthalten. Diese Substanzen werden auch zur Erzeugung von Disco- oder Theaternebel verwendet.

Die Behauptung, dass die e-Zigarette in der Schweiz verboten sei, tritt ebenfalls nicht zu. Fakt ist:"In der Schweiz ist es verboten, E-Zigaretten als Rauchstopphilfe anzupreisen; auch die WHO hat sich gegen eine solche Anpreisung ausgesprochen" [5]

Zu der von Ihnen angeführten FDA-Studie es gibt die Aussage von Prof. Carl Phillips:"Von einem wissenschaftlichen oder gesundheitlichen Standpunkt gesehen haben diese Ergebnisse keinerlei Bedeutung. Von einem politischen Standpunkt allerdings schon."[6]

Auch zu der Einstufung der elektronischen Zigarette als Arzneimittel gibt es eine Aussage von Prof. Dr. Wolfgang Voit (Sprecher der Forschungsstelle für Pharmarecht an der Philipps-Universität Marburg): "Der Vertrieb der E-Zigarette, die zu Genusszwecken und nicht zur Nikotinentwöhnung geraucht werden, kann deshalb nach dem Arzneimittelrecht nicht verboten werden."[7].

Ich könnte natürlich noch weitere Quellen anführen und auch darauf hinweisen, dass nicht alle Liquids 90 % PG enthalten, aber dies würde sicher im Ergebnis nur langweilen.

Für mich persönlich ist die Erfahrung, dass ich statt 40-50 Zigaretten am Tag "nur" noch 5 - 10 Stück rauche und der Raucherhusten und das "Rasseln" in den Bronchien nach nur zwei Wochen verschwunden ist. Die Niktotindosierung der Liquids habe ich auch um ein Drittel reduziert. Nach mehr als 30 Jahren "Raucherkarriere" habe ich vor etwa drei Wochen eine Alternative gefunden, tausenden giftigen Stoffen zu entsagen und mich gesundheitlich besser zu fühlen.

Es gibt viele Raucher, die der Zigarette entsagen wollen oder zumindest den Tabakkonsum reduzieren möchten. Für viele Menschen ist die elektronische Zigarette eine echte Alternative. Wenn behauptet wird, dass die Unschädlichkeit nicht erwiesen sei und deshalb Verbote ausgesprochen werden müssen, kann ich angesichts der Legalität der unzweifelhaft schädlichen Tabakzigarette nur noch mit dem Kopf schütteln.

Die Konsequenz eines Verbotes für die "Dampfer" wäre doch die Rückkehr zur Tabakzigarette mit all ihren nachgewiesenen schädlichen Auswirkungen.

Dies ist von der Politik in der Tat gewollt?

Dies wird von der Presse kritiklos übernommen?

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

auch wenn sie diesen Leserbrief nicht veröffentlichen möchten, wäre ich Ihnen dankbar, wenn sie die Hintergrundinformationen nochmals recherchieren würden, um ggf. auch einen weniger Vorurteilshaft geprägten Artikel der Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Name
--
Adresse


-------
[1] => muensterschezeitung.de/nachrichten/region/hierundheute/Gesund-oder-gefaehlich-Die-E-Zigarette-liegt-im-Trend;art1544,1474861
[2] => swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/NACHGEFRAGT-MARTINA-POeTSCHKE-LANGER-Ist-das-die-neue-Einstiegsdroge%3Bart4304,1278251
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauch
[4] http://www.gesetze-im-internet.de/bundes...gesamt.pdf
[5] http://www.at-schweiz.ch/de/aktuell/kont...rette.html
[6] http://www.e-z*garette-test.de/index.php...llips.html
[7] http://www.lto.de/de/html/nachrichten/53...-apotheke/

Mein Brief wurde in der Zeitung in etwa so wiedergegeben:

Zitat:Für mich persönlich ist die Erfahrung, dass ich statt 40-50 Zigaretten am Tag "nur" noch 5 - 10 Stück rauche und der Raucherhusten und das "Rasseln" in den Bronchien nach nur zwei Wochen verschwunden ist. Die Niktotindosierung der Liquids habe ich auch um ein Drittel reduziert. Nach mehr als 30 Jahren "Raucherkarriere" habe ich vor etwa drei Wochen eine Alternative gefunden, tausenden giftigen Stoffen zu entsagen und mich gesundheitlich besser zu fühlen.

da er zu lang gewesen wäre.

Der Leidensdruck für die Dampfer ist wohl noch nicht groß genug, sonst würde es viel mehr Aktivitäten geben Mad
04.01.2013 19:31
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
aurora Offline
Super Member
*****


Registered+
Beiträge: 9.054
Registriert seit: Jan 2010
Bewertung 126
Beitrag #17
RE: Petition beim Europäischen Parlament
Macht es denn überhaupt Sinn zu einer noch nicht beschlossenen Richtlinie den Petitionsausschuss zu bemühen?
Könnten die nicht dann das als "Ausrede" benutzen, gilt ja noch nicht, und so verspielt man sich spätere Chancen?
04.01.2013 19:32
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Endeavor Offline
Zwergenaufstand
*****


Registered+
Beiträge: 1.042
Registriert seit: Dec 2011
Bewertung 5
Beitrag #18
RE: Petition beim Europäischen Parlament
(04.01.2013 19:29)istmabare schrieb:  Ich bin mir auch ganz sicher, dass sie die hunderten Petitionen zu dem Thema alle beachten und prüfen werden...

Das Petitionsrecht ist gemäß gemäß Artikel 227 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ein Grundrecht.

Zitat:Sobald Sie Ihre Petition per E-Mail eingereicht haben, erhalten Sie auf elektronischem Weg eine Empfangsbestätigung.

Sie wird dann an den Petitionsausschuss weitergeleitet, der dafür zuständig ist, das Petitionsverfahren zu steuern und zu jeder Petition Empfehlungen und Schlussfolgerungen zu formulieren. Eingereichte Petitionen, die beleidigend sind oder denen es an Substanz fehlt, werden nicht vom Ausschuss geprüft und werden auch nicht beantwortet.

Der gesamte weitere Schriftverkehr, der die Behandlung einer Petition betrifft, wird von Seiten des Petitionsausschusses auf dem Postweg geführt.
Quelle

Egal, wie mit der Petition umgegangen wird, sie müssen sich damit beschäftigen.
04.01.2013 19:38
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
istmabare Offline
Senior Member
****


Registered
Beiträge: 305
Registriert seit: Dec 2011
Bewertung 7
Beitrag #19
RE: Petition beim Europäischen Parlament
Ich fürchte du hast den Sinn meines Beitrages nicht ganz verstanden...
04.01.2013 19:44
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beli Offline
glaubt nix
*****


Registered+
Beiträge: 4.823
Registriert seit: Jan 2012
Bewertung 242
Beitrag #20
RE: Petition beim Europäischen Parlament
@aurora, das ist eine gute Frage, die auf deren Webseite meines Erachtens nicht eindeutig beantwortet wird. Bin deshalb schon gespannt, wie sie auf die Petition von @Endeavor reagieren. Wenn die für unzulässig erklärt wird, sollten wir uns unsere Munition für später aufbewahren.
04.01.2013 19:46
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste


www.webhostone.de
Dieses Forum läuft atomstromfrei dank WebhostOne